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AW: Tuning: ITTF testet neues Kontrollverfahren
Wir werfen hier in der Diskussion wieder zwei Sachverhalte durcheinander:
1. Giftige Stoffe in den Belägen, die gesundheitsschädlich für den Spieler sind.
2. Umgang mit giftigen Stoffen zuhause durch nicht ausgebildetes Personal (vulgo: TT-Spieler)
Zu 1.:
Wenn die Beläge aus der Fabrik gesundheitsschädlich (für die Spieler) sind, gehört natürlich ein Warnhinweis darauf oder sie gehören - im Extremfall - ganz verboten. Den Satz von Lee - "Das einfachste wäre wirklich, überall schön die Gefahrenhinweise drauf schreiben und fertig ist der Lack" - hab ich so verstanden, dass man sich keine Gedanken über die Inhaltsstoffe machen soll, sondern einfach überall den Totenkopf draufklebt.
Zu 2.:
Hier geht's um die Einschätzung, welche Auswirkungen die Freigabe der chemischen Nachbehandlung in den Amateurligen hätte. Ich befürchte, dass - Tenergy hin oder her - wieder fleißig gebastelt würde und auch Jugendliche damit anfingen. Deshalb finde ich es gut, das weiterhin zu verbieten; wohlwissend, dass es eben kaum zu 100% zu kontrollieren ist. Das ist übrigens nicht nur ein Jugendschutzthema, sondern auch ein Thema für uns Erwachsene. Es hätte enormes Streitpotenzial, wenn Leute anfangen würden in der Turnhalle rumzuboostern.
Für beide Aspekte gibt es keine einfachen Lösungen und natürlich sind die Ansätze der ITTF nicht stets überzeugend. Aber ich habe den Eindruck, sie versuchen das Dilemma zu lösen.
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