Toleranz für Intoleranz war schon immer der falsche Weg. Toleranz meint aber nicht das man den Intoleranten ggü. tolerant sein muss. Intoleranz äußert u.a. dadurch dass man das Leben von anderen beschneiden möchte oder die Aberkennung von Rechten fordert. Privilegien sind jedoch keine Rechte.
Ich will es nicht tolerieren dass Frauen oder Minderheiten unterdrückt werden.
Ich will nicht die Art und Weise aufgeben wie wir hier leben, weil wir meinen aus falscher Toleranz uns anderen Kulturen anpassen zu müssen. Das ist nämlich genau das falsche Zeichen. Es ist ein Zeichen der Unterwerfung was bei bestimmten Kulturen mehr Verachtung hevorruft als wenn man ganz klar eigene Werte und Überzeugungen hat die man vertritt und diese auch verteidigt. Das Motto muss heißen "Wer kommt muss sich anpassen oder er muss wieder gehn". Das gesellschaftliche Zusammenleben und was Recht und was Unrecht ist jeden Tag im Alltag neu aushandeln zu müssen verkraftet keine Gemeinschaft auf Dauer das führt zu massiven Konflikten die man ganz klar vermeiden könnte, wenn man das denn wollen würde. Deshalb ist auch die Einwanderungspolitik der Japaner sehr konservativ. Das ist auch der Grund warum bestimmte Länder gar keine Flüchtlinge aus muslimischen Ländern wollen, weil das Risiko das es zu massiven Konflikten kommt und die Gefahr die für die eigene Bevölkerung besteht viel zu hoch ist.
Der Fehler war imho schon dass man meinte man müsste billige Arbeitskräfte aus Ostanatolien ins Land holen müsste. Die aus teilweise kaum oder garnicht integriert wurden. Wobei diese Gruppe wohl da sie oft sogar zum Arbeiten kam eben ein geringeres Problem darstellt als die sogenannten Nafris bzw. Nordafrikaner. Aber es ist schon zu beobachten das die eher konservativen Muslime immer mehr geworden sind, eben weil sie mittlerweile viel mehr sind.
Man sieht an den Statistiken doch welchen Ansichten noch sehr verbreitet sind und genau das passt nicht her. Nicht der Ali von nebenan oder das durchaus positive Beispiel eines Tunesiers der noch Deutschland kam den ich kenne. Es geht auch nicht um alle. Es ist die Frage was in der Realität man den berücksichtigen muss und ob man denn zwingend das Risiko eingehn muss das es zu unnötigen Konflikten kommt.
https://www.pewresearch.org/fact-tan...und-the-world/
https://www.pewresearch.org/global/2...homosexuality/