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AW: Karteileichen
Gewollt und Kollateralschaden
Gewollt: Man will möglichst viele Mannschaften haben. Also läßt man zu, dass die Vereine möglichst viele Spieler nach unten drücken können, damit die letzte Mannschaft noch zustande kommen kann. Unser (kleiner) Verein ist diese Saison das beste Beispiel.
Wir können so 2 4er Teams melden. wir haben 6-7 Spieler die immer7viel spielen wollen/können. Dazu noch 2 Gelegenheitsspieler und 2 "Karteileichen"
Wir stellen in der ersten einen auf der garnicht mehr spielen wird, einen der maximal 2 Spiele macht (um wieder zur Sollstärkebeitragen zu können) und 2 Dauerspieler.
Dazu stellen wir dann die zweite mit 4-5 Dauerspielern auf . Die können da immer spielen und zusätzlich immer die 2 vakanten Plätze in der ersten als Ersatz belegen. Vermutlich werden das immer die beiden gleichen sein, die dafür in der zweiten dann mal aussetzen wenn die 2 Gelegenheitsspieler mal ran wollen.
Ohne das unbegrenzte Ersatz spielen, was die Karteileichen erst ideal nutzbar macht, würden wir nur eine Mannschaft melden . Dem Kreis ginge eine Mannschaft flöten in der 3. KK und bei uns müßten von den 6-7 die immer spielen wollen immer 2 Pause machen und die Gelegenheitsspieler kämen nie dran.
Kollateralschaden: Man liberalisiert die Regeln immer weiter. Unbegrenzten Ersatz, Doppelspielen von Jugend und Damen, Geringere Vorgaben für Stammspielerstatus, kein Nachrücken mehr während der Halbserie usw um Härtefälle abzufangen (wie bei uns wo einige dann keine Spielmöglichkeit oder weniger hätten) oder die Mannschaftszahlen künstlich hoch zu halten und macht damit immer mehr Lücken für "Tricksereien" auf, die dann völlig "legal" von einigen angenommen werden um taktische Vorteile zu haben/untere Mannschaften qualitativ stärker zu machen . Das wird billigend in Kauf genommen.
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Zitat Kriegela: Zu Tode geänderte Sportart - Rest in Peace - Tischtennis
Me too ... TT Classic rules
TT mit P-Ball ist wie S... mit einer Gummipuppe.
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