Einzelnen Beitrag anzeigen
  #44194  
Alt 14.07.2019, 13:15
Benutzerbild von Armendariz
Armendariz Armendariz ist offline
so hardcore...
Foren-Urgestein - Master of discussion *
 
Registriert seit: 14.02.2012
Ort: Sog i ned
Beiträge: 7.249
Armendariz ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von mithardemb Beitrag anzeigen
Deshalb wundert es mich, dass die "Friday for Future" Bewegung sich nur auf den Klimawandel fokussiert. Kernkraft bedroht ihre Zukunft ja ebenfalls.
Sorry, aber das ist Whataboutism.

FFF ist ja keine Partei, sondern eine Gruppe, die für ein bestimmtes Thema auf die Straße geht. Das ist bei ihnen das Klima. Warum? Weil es von der Politik lange Zeit (seit den ersten Studien zum Klimawandel in den 70ern und 80ern) ignoriert wurde. Der Atomausstieg ist zumindest in Deutschland schon mal beschlossene Sache.

Es gibt genug Aktionsbündnisse gegen Atom, das ist ja schon seit Jahrzehnten in der Diskussion.
Und wenn man sich auf den Demos mal zum Thema Atom umhört, wird man auch eher auf eine ablehnende Haltung stoßen.

Außerdem ist Atomkraft ein Thema, über das vor allem die Politik entscheidet. FFF wendet sich dagegen an die Politik und an jeden Einzelnen, da jeder auf seine Weise in der Lage ist, seinen kleinen Beitrag für das Klima zu leisten.

Es geht ja letztlich gar nicht drum, dass viele Dinge verboten wird. Aber wenn alle in Deutschland ein Drittel ihres CO2-Fußabdrucks einsparen, dann reduzieren sich die Emissionen in Deutschland um ein Drittel. Das kann damit anfangen, dass man zum Training oder zur Arbeit die 5km mit dem Fahrrad fährt, oder dass man statt mit dem Flieger nach Thailand mit dem Zug an die Ostsee oder ins Allgäu fährt zum Urlauben. Oder dass man regionaler und "vegetarischer" einkauft, um die Massentierhaltung nicht zu unterstützen (aber auch die 10.000km-Avocados aus Peru).
__________________
Du hoschd Rächd un I han mei Ruh