@ Taugenichts
Ich glaube dies haben wir schon anderswo diskutiert, oder? Also ich mache bestimmt keine Rotationsmessung in U/min (als Theoretiker wäre ich dazu auch gar nicht in der Lage!

).
Die Beurteilung der Spinfähigkeit ist mit Sicherheit sehr subjektiv und wird meines Erachtens auch durch die Ballflugkurve stark beeinflusst. Meine Angaben beziehen sich auf meine Erfahrungen beim Aufschlagverhalten, beim Schupfen, dem eigenen subjektiven Empfinden beim Topspinspiel sowie beim Blockverhalten meiner Trainingspartner bzw. Gegner auf Topspin.
Ein klassisches Beispiel sind z. B. der Bryce und der Ekrips mit extrem flachen und giftigen Tops. Da kommt beim Top praktisch kein Block zurück. Daraus kann man subjektiv auf einen extremen Spin schliessen, der aber wohl durch die flache Ballflugkurve noch etwas überschätzt wird. Ich habe generell ein Problem bei katapultigen, weichen Belägen (z. B. Neos Sound, Hammond, Cermet bedingt) Spin und Schnitt in die Beläge zu bringen. Woher weiss ich das? Naja, die Gegner ziehen mir meine Murmeleinwürfe problemlos an, und beim Top kommen die meisten Blocks trotz hoher Geschwindigkeit immer wieder zurück.
Aus meinen ganzen Testereien folgt, dass ich mit mid-soft bis medium Schwämmen am besten zurechtkomme und auch am meisten Spin in die Bälle kriege. Hierbei schenken sich Beläge wie der Mambo H, HP@, COR SS, SSP und Sriver G2 nicht soviel. Das sind nur Nuancen, die ich glaube aus obigen Punkten beim Spielen erkennen zu können. Unter diesen 5 Belägen würde ich bzgl. Spin/Schnitt z.B. folgende Ungleichung aufstellen:
Mambo H >= Sriver G2 > HP@ > SSP >= COR SS (> Cermet)
Dies entspricht in etwa der umgekehrten Katapultfähigkeit der Beläge. Interessanterweise ordne ich dem HP@ weniger Spinfähigkeit zu im Vergleich zum Mambo H, jedoch sind die HP@ Tops insgesamt giftiger. Naja, dies könnte man alles nun beliebig genau auseinanderklamüsern.
Gruss,
JanMove