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Alt 31.07.2019, 17:54
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: DER Thread für politisch Interessierte

Ich habe mir den Bericht nochmal komplett angesehen:

Fall1) Irgendwas stimmt da nicht in der Darstellung. WIE kommt die Staatsanwaltschaft bei Betrug auf den Namen der Frau? Lief die Versicherung auf ihren Namen? Sehr suspekt. Der eigentliche Übeltäter ist hier der Freund. Hätte er nicht betrogen, wäre gar nichts passiert.

Fall2) Sehr unglückliche Geschichte aufgrund der Krankheit des Opfers. Fehleinschätzung des Polizisten und dazu noch sehr sehr unglücklicher Verlauf des Sturzes.

Fall3) Man kennt die Hintergründe nicht an diesem Asylheim. Waren die Polizisten oft dort und haben sehr negative Erfahrungen gemacht und daher hypersensibel reagiert? Kam es dort schon zu Übergriffen und Gewalt gegenüber der Polizei? Man kennt die Hintergründe nicht. War die Gruppe immer so friedlich wie dargestellt, oder ist dort öfter etwas vorgefallen. Umsonst rückt die Polizei ja nicht mit mehr als 2 Mann dort an. Glaubt man den Schilderungen, dann kam es hier tatsächlich zu einer fehlerhaften Rektion
Nur kennt halt niemand die Umstände.

Auch die Schlusshypothese, dass nur 1% der Polizei am Ende verurteilt wird ist sehr einseitig. Wie viele der 2.000 Anzeigen sind berechtigt? Niemand kann das sagen. Sicher gibt es Fehler, aber auf die Gesamtzahl der jährlichen Einsätze der Polizei ist das marginal.

Wie gesagt, manche Polizisten sind A...Löcher und fühlen sich, wenn sie die Verkleidung anziehen als etwas Besseres. Die beste Reaktion ist immer gar nichts zu tun, nichts sagen und im Notfall auf einen Anruf beim Rechtsanwalt zu bestehen. Zu einer polizeilichen Vorladung sollte man tunlichst nicht hingehen, kann nur negativ laufen und ansonsten ausweisen und ansonsten den Anwalt reden lassen. In der Regel hat man dann mit denen auch keine Probleme. Die sind schon sehr sehr tolerant. Ein Türsteher hat mal beim Versuch, einen Pöbler ruhigzustellen vor meinen Augen versehentlich einen Uniformierten niedergestreckt. Passiert ist gar nichts, die Polizei hat noch nichtmal Anzeige erstattet. Auch bei Razzien in Clubs haben sie sich immer sehr ruhig verhalten. Ich kann mich auch noch an eine Situation auf den Kölner Ringen erinnern, wo ich laut zum Kollegen gerufen habe "ruf mal die Bullen", weil am Rand jemand mit zertrümmerter Nase lag. Kollege sagte nur zu mir, dass die POLIZEI gerade kommt (der Polizist hatte das Wort Bullen gehört) , und der Polizist klopfte mir nur auf die Schulter mit einem "ist schon O.K.".

Ich kann die negativen Berichte überhaupt nicht teilen. In der Regel wissen die schon aufgrund ihrer Erfahrung sehr genau, wei die Bösen sind und wo sie vorsichtig sein müssen.

Dass es,zu Fehlern kommt bestreitet niemand. Solche Ereignisse dauern maximal 5 bis 10 Sekunden in denen der Beamte entscheiden muss. Ich möchte nicht in der Situation sein, wo eine aufgebrachte Menge vor mir steht und jemand dabei in die Jackentasche greift oder wenn jemand in einer Polizeikontrolle abrupt unter den Sitz greift.

Für solche Situationen sollte mMn. endlich der Taser angeschafft werden.

Man muss sich halt auch mal in die Lage des Polizisten hineinversetzen, der in dubiosesten Vierteln nicht den kleinsten Fehler machen darf. Auch die Justiz muss endlich mehr Staatsanwälte und Richter einstellen, dass die Arbeitsbelastung mal abnimmt. Wer 30 Fälle am Tag abarbeiten muss, der macht zwangsläufig in der Hektik Fehler.