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Alt 05.08.2019, 16:21
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Zitat:
Zitat von Matousek Beitrag anzeigen
Das ist mir schonklar. Wobei das US Wahlrecht nicht aussagt, dass der Kandidat auch die meisten Stimmen bekommen hat. Dennoch sollte man schon Aussagen erwarten, die auch Hand und Fuß haben. Mir kommt es so vor, dass er das Land, das er regiert, als seine eigene Firma sieht.
Ich denke, dass hier von europäischer Seite der große Fehler gemacht wird, Trump nicht aus Sicht der US-Mentalität zu betrachten. Solange man hier Ostküstendemokraten und Hollywood mit "USA" gleichsetzt macht man einen ganz großen Denkfehler

Der gemeine Durchschnittsami hat eine völlig andere Mentalität, die von Politikern wie Clinton und Obama nicht ausreichend repräsentiert wurde.

Man muss sich einfach mal mit den Staaten, die Trump gewinnen konnte intensiv beschäftigen. Auch mit den Problemen, die die Bürger in diesen Staaten bewegen.

Genau dieselbe Tendenz in der Betrachtung entwickelt sich im Moment auch in Deutschland. Politik und Presse berichten immer stärker zunehmend aus ihrer Berliner/Hamburger/Düsseldorfer oder Münchner Blase.

Dort natürlich nicht aus der Sicht eines Marzahners/Billstädters/Garathers oder Neuperlachers, sondern eher aus der Perspektive Grunewald/Blankenese/Oberkassel/Schwabing.

Um Probleme und Wahlverhalten zu verstehen sollte man sich als Medien und auch als Politiker öfer in diecOerspektive dieser "populistischen" Wähler begeben.

Das hat Trump getan, weil er als Einziger verstanden hat, was diese Menschen wirklich bewegt. Er passt seine Kommunikation auch an die Art an, die diese Klientel im Sprachgebrauch anwendet.

Das soll keine Wertung seiner Politik sein, aber so dumm wie dargestellt ist dieser Mann und seine Entourage lange nicht.

Der weiss, dass er Kalifornien in 100 Jahren nicht gewinnen wird. Also kann es ihm herzlich egal sein, ob er dort 40 oder 20% bekommt. Die Wahlmänner gehen sowieso komplett an die Demokraten.
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