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AW: 1 Schläger od. 2 Schläger; 1 Konzept od. 2 Konzepte; Vielseitigkeit vs Einseitigk
Ich gebe zum Thema auch zu bedenken, dass die Frage, was man im Tischtennis erreichen möchte, eine bedenkenswerte Rolle spielt.
Hierzu sind m.E. zwei Aspekte relevant:
1. Tischtennis ist wesentlich eine Materialsportart. Die eigene Spielstrategie entscheidet darüber, welches Material in Frage käme. Doch bei dem, was in Frage käme, gibt es eine sehr große Auswahl. Entscheidet man sich zB auf der Rückhand mit Noppen zu spielen, so ist festzustellen, dass zwischen den einzelnen Belägen sehr große Unterscheide gibt und der Markt sich potentiell erweitert, bzw neues auf den Markt kommt. Und dann ist die Kombination mit dem Holz ein wesentlicher Faktor. Ändert man das Holz, ändern sich die Spieleigenschaften mit der darauf geklebten Noppe.
Fazit: Da Tischtennis eine Materialsportart ist und man seine eigenen Möglichkeiten erweitern möchte, sollte man Zeit in Materialtests investieren.
Dem Argumet: Dafür ist die spielfreie Zeit zB in den Sommermonaten da, ist entgegenzuhalten, dass es im Sommer sehr heiß ist. Bälle sind naß und fallen runter, Luftfeuchtigkeit ist hoch,man schwitzt wie Sau, alles das wirkt sich auf die Tests aus. Teilweise ist das Spiel aufgrund der Hitze von kuriosen Ballwechseln geprägt, bzw man kann hier nicht von normalem Tischtennis reden. Hinzu kommt, dass aufgrund von Urlaub, Hallensperren und anderen Sommeraktivitäten die Trainigns bzw Testmöglichkeiten beschränkt sind.
2. Wenn ich hier die Beiträge so lese, kommt in mir der Gedanke auf, dass manche im Tischtennis sehr ehrgeizeige Ziele verfolgen. Tatsächlich ist die Frage zu stellen, was will ich im Tischtennis erreichen? Die meisten sind vom Ehrgeiz zerfressen und realisieren nicht, dass sie irgendwo im bedeutungslosen Mittelmaß herumgondeln und das ihr ganzes Leben so bleiben wird, ob sie jetzt eine oder zwei Klassen höher spielen, ändert daran nichts.
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Beiträge: Vielseitigkeit unbedingt vermeiden, denn das könnte die letzten 10 Prozent des Leistugnsvermögens beeinträchtigen.
Allso muss alles stur in eine Richtung gehen, um vielleicht doch irgendwann noch Tischtennisweltmeister werden zu können.
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