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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Rein menschlich gesehen wäre ich durchaus bei dir. Nur zeigt die Realität, dass der Mensch ein Egomane ist und das so niemals funktioniert.
Das fängt doch schon im TT an, wenn ein lokaler Geldgeber anfängt einen Verein zu unterstützen. Dann will er in der Regel auch bestimmen.
Ich bin für ein System der Steuergerechtigkeit. Einen reinen Gebührenstaat sähe ich kritisch.
Ich bin auch der Überzeugung, dass manche Sachen, wie Gesundheit, Bildung oder auch der ÖPNV nicht nach klassisch wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben werden können. Auch Sporthallen und Schwimmbäder können niemals profitabel betrieben werden.
In Deutschland sehe ich das Problem, dass die Mittelschicht, hier ordne ich alles zwischen 50-500k ein, weit überproportional belastet wird zzgl. hoher Verbrauchsteuern. Für den Teil darunter sind eher die hohen Sozialabgaben ein Problem.
Dazu haben wir in der Gesellschaft ein Problem mit der Haftung.
Auch die Startpositionen verschieben sich durch die Generation "Erbschaft".
Hier muss der Staat im Sinne des sozialen Friedens eingreifen.
Richtig ist, dass Deutschland durch seine hohen Belastungen der Mittelschicht seit über 20 Jahren immer mehr ein Problem bei der Bimnenkaufkraft bekommt und immer abhängiger vom Export wird, was Schlussendlich in einen Teufelskreis führt.
Dazu kommt natürlich noch die Tendenz zum "Berufspolitiker" und/oder die Vita vieler Politiker, die aus dem Öffentlichen Dienst stammen.
In einem idealen Staat funktioniert dein Gedanke durchaus, in der Realität und durch die menschliche Natur ist er zum Scheitern verurteilt.
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