Zitat:
Zitat von markx
Der Ansatz war, dass man sich durch den Einsatz anderer Spielsysteme und anderen Materials spielerisch, technisch oder ergebnismäßig weiterentwickelt oder verbessert. Die Fähigkeit, ein komplett anderes Material in einem dieser Aspekte irgendwie nutzen zu können, erfordert einiges an Aufwand.
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Dem stimme ich zu. Die Frage ist, wie hoch dieser Auwand wirklich ist.
Bevor ich näher darauf eingehe noch eine kurze Replik zu oliver: es geht nicht darum, jede Woche neues Material zu testen, denn das bringt nichts, sondern hin und wieder ein
mal und dann bei einer Kombi oder zwei Kombis längere Zeit zu bleiben ud zu versuchen damit besser zu werden.
Zurück zur Frage des Aufwands:
Der Zeitaufwand hängt maßgeblich davon ab, wie spezialisiert jemand ist. Hat man mit anderen Schlagtechniken oder Materials schon aufgrund von vielseitigkeit Erfahrung, ist der Aufwand nicht so groß. Ist dies nicht der Fall, wird der Aufwand sehr, sehr groß.
Jemand hat mal gesagt: "Abwehren lernt man nicht, zu einem Abwehrer wird man geboren." Diese Aussage habe ich lustig gefunden. Heute denke ich, dass da eine gewisse Wahrheit enthalten ist, da manchmal einem ein Talent naturgegeben ist. Wenn man allerdings nicht das passende Material dafür findet (und gerade hier ist es schwierig wegen der Rückhand...Noppen innen Beläge bringen hier keinen Erfolg) versucht man sich anderwertig , wozu man weniger oder kein Talent hat. Spielt das einige Zeit, sogar Jahrzente, kommt damit aber nicht sooweit.
Bleibt man bei seiner Kombi und spezialisiert sich immer weiter (wozu eigentlich?) geht das bis man im Grab liegt.
Da lobe ich mir doch jenen Spieler, der den Mut hat, zwischendurch wieder mal zu testen und Neues auszuprobieren...
Und das beziehe ich nicht nur aufs Tischtennis: Jene, welche 4-5 Mal in der Woche an der Platte stehen, werden nie erkennen welche Talente sonst noch in ihnen schlummern..