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Zitat von Nullinger
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Dass die Technik fortschreitet bestreite ich doch gar nicht.
Eine Frage aber ist doch entscheidend:
Wie bekommt man das hin ohne Mehrkosten für die Bevölkrrung?
Der Strompreis hat sich seit 2010 verdoppelt, die "Energiewende" ist teurer und uneffektiver als in nahezu jedem anderen Staat.
Du brauchst doch erstmal genügend Stromspeicher und Leitungen, um die derzeitige Menge an Ökostrom überhaupt zu dem Kunden zu bekommen! Wir so eine Stromautobahn oder ein Pumpspeicherwerk zur Diskussion gestellt, dann sind es zuallererst die Grünenwähler, die das NICHT vor ihrer
Haustür wollen. War doch bei den Flüchtlingen dasselbe!
Alle rein, aber bitte nicht vor der eigenen Tür!
Ich setze auf die Forschung und da besonders auf die Geothermie/Tiefenwärme. Kommt man technisch irgendwann mal ohne Probleme tief genug, dann steht unbegrenzte Energie zur Verfügung.
Solar und Wind sind hingegen begrenzt. Spitzenlasten können sie auch nicht.
Mal ehrlich:
Was bringen zwei Windräder im Wald, wenn dafür 35.000 Bäune abgeholzt werden?
Zur Braunkohle:
Ich finde sie auch nicht ideal. Ich persönlich hätte die Steinkohle noch ein paar Jahrzehnte subventioniert.
Was bringt es aber die Braunkohle sofort platt zu machen?
Ich bin mir recht sicher, dass die Ökobilanz in Grevenbroich besser ist als in einem Steinkohlekraftwerk, wo man die Kohle aus den USA oder Kolumbien hierherverschifft.
Und eines ist ja auch Fakt:
Stellen wir hier die Industrie ein, dann geht sie dorthin, wo sie am wenigsten die Umweltauflagen achten muss.
Was ist denn mit der Pharmaindustrie passiert? Hier gibt es sie kaum noch, in Indien kippen sie ihre Chemie pur in die Flüsse.
Klar kannst du Deutschland mit E-Autos zupflastern. Die Diesel fahren dann aber in Polen, Rumänien oder Afrika noch 20 Jahre weiter...
Und Steuern?
Klar, Frankreich hat damit kein Problem die Ziele zu erreichen. Sie haben ja ihre AKW!
Was passiert denn hier, wenn Kohle und Atom weg sind und jede Nacht 1 Mio E-Autos bei Windstille am Stecker hängen?