Einzelnen Beitrag anzeigen
  #157  
Alt 25.08.2004, 10:12
Werner Schlager Werner Schlager ist offline
registrierter Besucher
Forenmitglied
 
Registriert seit: 29.09.2000
Ort: Wr.Neustadt
Alter: 53
Beiträge: 158
Werner Schlager ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Interessantes Interview von W.Schlager

Zitat:
Zitat von Fozzi
Ein richtiger Caddy ist um gute Tipps nie verlegen ...

Und außerdem ... wer kann schon mit meinen Noppen spielen

@Werner
Gab es viele Sportler, die Du kennst, die nicht im olympischen Dorf, sondern im Hotel übernachtet haben?
Wie hat sich aus Deiner Sicht die Umsetzung der Aufschlagregel entwickelt? Ich habe ein Spiel von Rossi gesehen ( gegen Krezeszewski, oder so?! ) und konnte kaum glauben, dass solche Aufschläge noch spielbar sind?! Waren die Schiedsrichter in Ihrer Auslegung sehr unterschiedlich?
nur wenige sportler übernachteten nicht im dorf (z.b. die ö-segler). haupsächlich wegen der nähe zum wettkampfort.

die aufschlagsregel ist ein leidiges thema.
einige spieler nehmen es nicht so genau und servieren hinter der schulter (viele chinesen), bzw. fast noch nach alter regel (manchmal primorac beim vorhandservice). wobei sich die chinesen absichtlich einen vorteil herausholen, primorac aber aus mir unbekannten persönlichen gründen oft keine sorgfalt walten läßt.
die schiedsrichter zählen komplett unterschiedlich. da gibts beide extreme.
die aufgabe des schiedsrichters liegt meiner meinung nach darin, zu entdecken ob sich ein spieler einen vorteil beim servieren "erschwindelt".
da man auch bei regelverfehlung (z.b. nicht sofortiges wegziehen der hand beim hochaufgeworfenen service (primo)) keinen vorteil hat- da der gegner ja den ball während der gesammten aufwurfphase beobachten kann- wäre es wünschenswert, wenn der schiedsrichter dies auch als "nicht vorteil" erkennen würde.
ist nur ein beispiel von vielen wo ein schiedsrichter viel an "qualität" an den tag legen kann. leider ist es doch noch oft der fall, daß der schiedsrichter bei knappen stand das spiel eigenmächtig mit einem unnötigen fehlaufschlagsurteil (mit-)entscheidet. oftmals(auch nicht immer ) im sinne der regel richtig. doch im sinne der regelauslegung falsch.
ein guter maßstab wäre da eine reaktion auf klagen der spieler selber. im gegensatz zu vielen anderen klassen herrscht in der absoluten tt-topklasse großer respekt voreinander. d.h. falls einer der spieler sich über einen vorteil des anderen beschwert, dann ist das zu 99,9% auch die wahrheit. somit wäre die logische reaktion des schiedsrichters in zukunft auf den angeprangerten vorteil vermehrt zu achten. leider ist das die ausnahme.

ein bewertungssystem der schiedsrichter, das diese "qualität in der auslegung der regeln" aufzeigt ist sehr wünschenswert. derzeit werden die entscheidungen WER (z.b wichtige end-) spiele zählt in der regel aus politischen oder anderen gründen gefällt.

derzeit ist die qualität der schiedsrichter sehr unterschiedlich.
meine rein subjektive beurteilung:
die europäer sehr gut-befriedigend.
die asiaten mittel-schlecht.
andere kontinente: mittel-katastrophal.
Mit Zitat antworten