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AW: DER Thread für politisch Interessierte
Vor Allem gibt es da auch keinen "Fachkräftenangel". Bei Bewerbungen von Absolventen haben diese Konzerne mehrere hundert Kandidaten auf eine Stelle.
Bei "Börsennotiert" muss man auch immer unterscheiden. Auf Phoenix hat ein Wirtschaftswissenschaftler mal erläutert, dass z. B. Facebook sehr wenig gesamtgesellschaftlichen Nutzen hat. So ein Unternehmen schafft kaum Mehrwert für die Region, wo es angesiedelt ist. Rechnet es sich dann auch noch arm fallen auch etwaige Gewerbesteuern flach.
Unternehmen wie Audi, Schwarz, Aldi oder auch die Banken schaffen in ihrer Umgebung einen ganz anderen Wohlstand. Nekarsulm und Ingolstadt sind die Städte mit den höchsten Pro-Kopf-Einkommen.
Meine Kritik trifft hauptsächlich Geschäftsmodelle wie "Frisör Klier", "Vapiano", "Hermes", "Delivery Hero", "Picnic", "Flaschenpost" oder auch die E-Scooter.
Egal wie man diese Konzepte analysiert, sie funktionieren nur unter maximaler Ausbeutung der Angestellten. Daher resultiert ja auch die oft schlechte Leistung am Endkunden bei diesen Modellen. Hier geht es ja auch nicht um den Shareholder Value im Sinne eines Warren Buffet, der eine langfristige Wertsteigerung und Dividenden im Sinn hat. Es geht ausschließlich um das schnelle Abkassieren über die Börse oder einen anderweitigen Anteilsverkauf.
Mit nachhaltiger, langfristiger Geschäftspolitik, wie es ein Handwerker, Einzelhändler oder auch Familie Klatten betreibt hat das nichts mehr zutun.
Vapiano ist das beste Beispiel. Eine Blaupause, wie es nicht laufen sollte. Aufgeblähte Fantasiewert zum Börsengang. Alteigener haben auf einen Schlag ausgesorgt. Der Rest ist im Grunde dann egal.
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