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Alt 27.08.2019, 20:06
mithardemb mithardemb ist offline
Schlautuer
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mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)mithardemb genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)
AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Oh, bei den Ingenieueren vertust du dich. Porsche, BMW und auch die großen "Mittelständler", also die, die richtig gut zahlen haben etwa 100 oder mehr Bewerber auf eine Stelle. Ich denke es liegt (auch) an der Bezahlung. Ein guter Masterabsolvent fängt halt ungern mit 30-35k brutto an.
Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Maschinenbauingenieur liegt da deutlich drüber - nicht nur beim Automobilbau, sogar beim öffentlichen Dienst, sogar als wissenschaftlicher Mitarbeiter (100% Stelle dank Ingeieursprivileg ), wenn man promovieren möchte.

Ich kenne zwar viele Personen im Ingenieursbereich bei Automobilindustrie und Zulieferer (nicht viele von denen sind Überflieger die das oberste Prozent darstellen würden) aber ich kenne zugegebenermaßen niemanden aus der Personalabteilung der mir diese Zahlen geben würde.

Eine hohe Zahl an Bewerbungen pro Stelle (falls das wirklich der Fall ist) könnte ich mir durch die immer größere Zahl an Recruiting Unternehmen erklären. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass die pro Kandidat eben auch entsprechend viele Bewerbungen rausschicken. Als kleines Unternehmen landet ja auch ganz gerne mal auf diversen Mailverteilern von weniger serösen Portalen. Wenn ich diese Zahl entsprechend hochrechnen würde, hätten wir in Deutschland die höchste Zahl an Arbeitssuchenden die es jemals gab.




Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Das Pflegeproblem ist nicht "nur" Fachkräftenangel. Ich bin mir recht sicher, dass bei ordentlichen Arbeitszeiten/-Belastung und ordentlichem Verdienst genügend Kräfte gefunden werden. Die Quote derjenigen, die den Beruf aufgeben oder wegen Überlastung aufgeben müssen ist ja auch sehr hoch.
Ein Mangel besteht im Moment durchaus. Wenn du die die vorhandenen Stellen füllen willst, gibt es die Lücken woanders. Natürlich hat der Mangel einen Grund an der fehlenden Attraktivität. Es liegt eben daran, dass es andere Alternativen gibt - also offene Stellen.

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Bei Polizistem sollte man mal überlegen, ob man für einen einfachen Beamten unbedingt Abitur verlangt. Bei Lehrern ist doch klar, warum die alle Gymnasiallehrer werden wollen. Kaum einer wird es offen zugeben, aber in eine Grundschule oder Gesamtschule mit 80% "Ghetto" will doch keiner. Dazu kommt noch der deutlich härtere Job bei schlechterer Bezahlung.
Auch hier die gleiche Situation. Es gibt genügend Alternativen. Wenn einem als Gymnasiallehrer die Arbeitslosigkeit drohen würde, dann gäbe es die Verschiebung zur Grundschule. Abgesehen davon reden wir mit dem Überhang an Gymnasiallehrer vermutlich hauptsächlich von den südlichen Bundesländern. Berlin mangelt es in jeder Schulart.

In 10 Bundesländern ist übrigens der Polizeidienst auch ohne Abitur möglich. Ich kenne da mehr Bewerber die durch den Sporttest gefallen sind.

Zitat:
Zitat von Noppenzar Beitrag anzeigen
Und was wollte Klier einer Frisörin zahlen bei den Preisen? Was ein Hermes?
Typische Vertreter von Unternehmen die hauptsächlich gering qualifizierte beschäftigen.
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