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AW: Belagstärke ?!?!?!
so, jetzt kommt, wie versprochen meine schilderung meiner ersten eindrücke mit dem rapid soft in maximum. zu allererste muss ich sagen, bin ich sehr zufrieden. für frischkleber wird sicherlich interessant sein, dass ich nun mehr dünner kleben kann, um meinen gewünschten klebeeffekt zu bekommen. außerdem hab ich den eindruck, dass der dickere schwamm den kleber noch ein wneig besser aufnimmt, als es bei 2,0 der fall ist. letzte woche samstag hab ich ein recht langes turnier gespielt, deshalb nun mal zum technischen vergleich :
1. aufschlag : natürlich kein unterschied
2. rückschlag : hier kann ich auf jeden fall sagen, dass ich MEHR kontrolle habe, da vom holz nicht direkt tempo kommt. vor allem beim kurzen rückschlag auf unterschnitt - oder seitschnittaufschläge fällt es mir bisher leichter, den ball "kurz zu setzen"
3. kontern : ich finde, hier entscheidet, wie bei vielem, einfach nur die technik. bei härteren schlägen werden die bälle recht lang und gehen auch schon mal über den tisch, wnen man nicht gut zum ball steht.
4. topspin : was das gefühl beim weichen eröffnungsspin auf unterschnitt angeht, ergeben sich für mich nicht groß unterschiede zum 2,0 belag. beim rapid soft fühlt man den balltreffpunkt einfach sehr deutlich, was für mich beim weichen spin auf unterschnitt, sehr angenehm ist. unterschiede merke ich vor allem beim rückhandspin. man muss dem ball ein wenig mehr tempo geben, als es zuvor beim 2,0 belag der fall war. der einfluss vom holz geht durch den dickeren schwamm einfach ein wenig zurück, was technisch einfach ausgeglichen werden muss. an sich kein nachteil, doch hier müsste jeder selbst entscheiden, ob er auch flexibel (also sowohl hart als auch weich) mit der rückhand mit spin eröffnen kann. beim topspinspiel aus der halbdistanz auf spin oder auf block macht der max. relativ viel temporeserven frei.
5. passives spiel : hier bestehen für mich die meisten unterschiede. da bei passiven schlägen das tempo viel mehr vom belag ausgeht, hat man in meinen augen deutlich mehr möglichkeiten, den ball aus schwierigen situationen noch auf den tisch zu bringen. nur muss man halt auch hier wieder beachten, dass man den "tempoverlust" durch den geringer gewordenen einfluss vom holz, ausgleichen muss.
6. block : hier muss man dem temporückgang durch mehr handgelenkseinsatz entgegenwirken. beim tunier hab ich mich, vor allem beim rückhandparallelblock, duetlich sicherer gefühlt als noch zuvor mit dem 2,0.
abschließend kann ich nur sagen, dass der größte unterschied einfach darin liegt, dass man durch den dickeren schwamm deutlich mehr gefühl hat. nicht jedem mag das gefallen. in manchen spielsituationen muss man einfach viel mit technik ausgleichen. mir liegt es bisher mehr den max. zu spielen, weil ich so noch flexibler spielen kann. der einfluss vom holz aufs tempo ist beim max. geringer, wodurch man wirklich die bälle mit dem entsprechend gewollten tempo spielen kann. zuvor bei den 2,o belägen hab ich einfach gemerkt, dass durch das off-holz (boll forte) manche bälle, vor allem aus der halbdistanz und aus dem passiven spiel, zu schnell waren und häufig im netz landeten.
stefan
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