Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Greta ist eine junge Frau, die nicht alles über den Klimawandel weiß, und noch weniger über alles andere, was Gesellschaften angeht. Wie auch.
Mit etwas gutem Willen kann man Lomborgs Aussage durchaus so lesen.
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Finde ich nicht. Er impliziert, dass (vergangene) Unterstützung von Solaranlagen sei zurückzuführen auf Gretas Protest.
Außerdem behauptet er, sie sei falsch informiert und ihre Forderungen seien gefährlich und "ihre Bewegung" würde "große, leere Versprechungen" machen.
1.) Sie fordert immer "hört auf die Wissenschaft". Was ist daran gefährlich?
2.) Welche "großen, leeren Versprechungen" macht "ihre Bewegung"?
Die Kritik - auf die Aktionen der Bundesregierung bezogen - kann ich verstehen, akzeptieren und vielleicht teilen. Mir widerstrebt nur der Bezug zu Greta. Dass sie nicht alles weiß (wer tut das schon?) und noch jung und in vielen Dingen unerfahren ist, ist klar. Aber tut ihrer Sache und ihrer Glaubwürdigkeit für mich keinen Abbruch. Sie hat m.E. eine Bewegung initiiert, die für den Diskurs wichtig ist.
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Die Frage muss erlaubt sein, ob man die knappen Mittel richtig einsetzt.
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Richtig. Aber was hat Greta und FFF damit zu tun?
Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
@Nullinger
Die Frage ist, ob es hilfreich für die Sache ist, wenn man übertreibt.
Oder ob man da nicht ohne Not ein Spiel spielt, dass die Gegenseite mangels basic decency für sich entscheiden wird, obwohl man im Recht ist.
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Die Frage kann man sich auch stellen. Manche sagen, dass man durch Übertreibung mehr Wirkung erzielt. Bei der AfD sieht man ja, dass Übertreibungen und Verzerrungen durchaus verfangen.
Ich versuche, ohne Übertreibungen auszukommen. Denn wenn man versucht, die wissenschaftliche Seite zu vertreten, sind Übertreibungen a) nicht nötig und b) kontraproduktiv, da sie das wissenschaftliche Element leider wieder entfernen.