Zitat:
Zitat von mithardemb
Kannst du dich noch eine eine anhaltende Kälteperiode mit sehr tiefen Temperaturen entsinnen? Nein, das liegt vielleicht dran, dass es die nicht mehr gibt.
Kälte ist natürlich erst mal nicht jedermanns Sache und man spart auch an Heizkosten, dafür wir das Thema Tropenkrankheiten immer aktueller.
Du brauchst keinen Klimareport, um festzustellen, dass es immer wärmer wird und die negativen Folgen sind ja deutlich sichtbar.
Die Frage ist, zu welchen Kompromissen wir bereit sind und wer da alles mitmachen will. Die Bereitschaft der Menschen zu verzichten, konnte man sehr schön an der Zunahme beim Flugverkehr diesen Sommer beobachten. So sehr man auch betroffen war, den Urlaub wollten sich viele dann doch nicht entgehen lassen.
Viele notwendige Infrastrukturmaßnahmen werden durch Bürger und Lokalpolitiker blockiert, weil man das Windrad, die Stromtrasse, die Bahnlinie etc nicht ausgerechnet bei sich haben will. Wenn dann doch besser beim Nachbarn.
Dabei ist das Parteibuch dann nicht mehr so entscheidend. Da können die in Berlin reden was sie wollen. 
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Zeig es mir bitte!
WO ist in Deutschland etwas sichtbar, was einer dauerhaften Klimaänderung geschuldet ist?
Ja, es ist jetzt mal zwei Jahre relativ warm. Das gab es früher genauso. 2003 war es noch viel extremer. Aus der Kindheit kenne ich auch solche Jahre.
Es gab Stürme und es gab Starkregen.
Was es nicht gab ist die derart dichte Bebauung.
Wie wird denn aktuell in Großstädten die Temperatur gemessen? In bebauten Gebieten ist es nachweislich bis zu 3 Grad wärmer als auf dem freien Land.
Dort wo bei uns die WDR-Messstation steht stand 1950 kein Haus ausser der Schule wo die Station steht. Da war alles freies Feld. Heute ist die gesamte Umgebung bebaut, versiegelt und das nächste Neubaugebiet ist schon ausgewiesen das direkt anschließt und noch weiter Richtung Wiese geht. In den Großstädten ist die Wärmereflexion von Beton und Asphalt nochmal stärker.
Bei den ganzen Meßwerten gibt es so viele Variablen die einfach über die Jahre unkonstant sind, dass mMn. gar keine genaue Berechnung möglich ist.
Alleine bei der einfachen Temperaturmessung geht man von einer Messtoleranz von bis zu 2 Grad aus. Siehe die Messung in Lingen mit 42,6 Grad, die massiv angezweifelt wird. Vor 5 oder 6 Jahren, als es schonmal sehr heiß war, hatte ich im Schatten laut Autoaussenthermometer 45 Grad. Dieses Jahr maximal 41,5. Dasselbe Auto, dasselbe Thermometer.
War es nun damals wärmer oder jetzt?
Wie hat man vor 20 Jahren mit Quecksilber gemessen, wie heute mit Elektronik?
Da gibt es derart viele mögliche Fehlerquellen und für angebliche "Klimaphänomene" viele mögliche andere Faktoren und Ursachen, so dass mMn. nur eine sehr ungenaue Vorhersage getroffen werden kann.
WIE "gemessen" wird sieht man doch schon in der EU an den NOx Stationen. Die Deutschen messen möglichst unvorteilhaft, am Rande der Legalität und darüber hinaus, andere stellen die Station so, dass sie gar nichts anzeigen. Die Wahrheit liegt dann irgendwo in der Mitte.
Summasumarum:
Zeige mir eine einzige Annormalität, die NACHWEISLICH vom Klima kommt. Ich spreche von Deutschland!
Ich finde keine Einzige. Was ich sehe ist, dass es viele andere Faktoren gibt, die bei Extremwetterlagen Probleme verursachen.
Ganz vorne dabei sind Flächenfraß, Verdichtung der Städte, Neubaugebiete Fenster an Fenster mit maximaler Profitgenerierung, Monokulturen usw., usw.
Ich bin aber auch der Meinung, dass seit den 60er Jahren gerade in NRW unglaublich viel Positives schon passiert ist. Die ganzen Giftstoffe in den Fabriken, Einleitung in Flüsse, Filter in den Werken, da ist unfassbar viel erreicht worden.
Wenn du vor 30 Jahren von der A2 Richtung Ruhrgebiet kamst, da war immer eine weit sichtbare gelbe Glocke. Wer vor 50 Jahren mit dem Moped durch Dortmund fuhr musste ein zweites Hemd haben, da das erste bei Ankunft schwarz war. Die Emscher war gekippt, da schwamm kein Fisch mehr.
Und heute?
Völlig andere Welt. Kann sich heute keiner mehr vorstellen.
Damals ist die Welt nicht untergegangen obwohl das prophezeit wurde und heute wird das genausowenig passieren. Die Natur hat sich sogar erheblich schneller erholt, als in den Panikprognosen von damals behauptet.
Und ja, die Wälder gestaltet man nicht in 5 Jahren um. 70 Jahre hat sich die Forstwirtschaft im Sauerland mit ihren Fichten dumm und dusselig verdient, obwohl die da natürlich gar nicht in der Masse vorkommen. Die sind aber nach 35 Jahren "erntereif". Auch die Felder überdüngt man aus Profitgier seit Jahren. Dazu der massiv gestiegene Anteil von Mais und Raps, weil es einfach mehr Geld bringt.
Jetzt ist natürlich das "Klima" Schuld, weil sich die Bauern und Forstwirte verzockt haben.
Nur hat das alles sicher nicht seinen Ursprung in einer minimalen Temperarursteigerung.
In New York ist es zum Beispiel so, dass durch die U-Bahn manche Pflanze eher anfängt zu blühen. Alleine wegen der Abwärme. Dort muss die Flora an bestimmten Stellen schon "unnatürliche" 3-4 Grad ausgleichen. Und sie tut es!
Glaubt man den Theorien, dann dürfte dort im Hochhausmeer plus U-Bahn nichts mehr blühen und die Bewohner müssten reihenweise umfallen. Dem ist aber nicht so!