Zitat:
|
Zitat von Vorhandriese
Kann man den Begriff nicht synonym zu Biegefestigkeit verwenden?
Es ist doch so, dass die Rückmeldung eines Holzes (Vibration) sehr eng mit der Biegefestigkeit gekoppelt ist.
Ein steiffes Holz vermittelt weniger Rückmeldung als ein elastisches.
Von Maßnahmen um die Rückmeldung eines Schlägers zu erhöhen (z.B. hohler Griff oder Schaumeinlage im Griff) spüre ich persönlich wenig.
Gruß, Vorhandriese
|
So etwa sehe ich das auch.
Allerdings muss man auch bedenken: Vibrationen haben eine Amplitude(Auslenkung) und eine (Haupt-)frequenz (Wellenlänge; Klang des Holzes beim Klopfen).
Ist die Eigenfrequenz des Holzes niedrig, bekommt man langwellige Vibrationen die man als stärker empfindet, durch die Weichheit des Holzes kann auch eine stärkere Amplitude vom gleichen Impuls erzeugt werden, weil die niedrigere Frequenz energieärmer ist.
Habe ich ein biegesteiferes, also härteres Holz, dann ist die vom Impuls erzeugte hohe Frequenz energiereicher, die Amplitude wird nicht so groß, die Vibration wird als nicht so stark empfunden (stimmt das alles so?).
Für mich persönlich ist wichtig, dass der "Sweetspot" weit nach oben ins Blatt reicht, also nicht etwa im oberen drittel des Blattes die Schwingung einsetzt, die man im Zentrum des Blattes nicht hat. So ist das bei meinem Off classic. Ich empfinde diese Schwingung oben am Blatt durchaus als Katapult an, der Ball wird da besser beschleunigt, aber eben nur da oben, nicht auf dem gesamten Blatt.
Gruß