Angesichts der geringen Verdienstaussichten (wenn man nicht zur Weltspitze gehört) melden die Eltern ihre Kinder eher bei den Fernsehsportarten an. Dort kann man sich auch in tieferen Ligen ein Zubrot verdienen und bezahlte (Spieler)Trainer sind eine Selbstverständlichkeit.
Ein Großteil der Tischtennisspieler empfindet ein organisiertes Training eher als Zumutung, denn als Notwendigkeit. Denn dann müsste man ja pünktlich sein und Übungen absolvieren, die man nicht mag. Von den Kosten ganz zu schweigen. Der normale TT-Spieler will seinen Spaß haben, mit seinem Lieblingsgegner um ein Bier spielen und dann geht´s nach Hause oder ins Vereinslokal.
Also bleibt nur die Hoffnung auf den ein oder anderen Zufallstreffer. Zwei Spieler wie Boll würden ja schon reichen, um international viele Jahre mitzumischen.

Na ja, von der Wahrscheinlichkeit her könnte man auch Lotto spielen.