Zitat:
Zitat von Schwammbombe
Hierzu habe ich Nachfragen:
1. Welche Kreise sind denn Problemkreise? Wer außer dem WTTV kann das am besten beurteilen. Die Kreise sehen das doch am Ende gar nicht; sonst hätten sich diese doch schon bewegt und eine Fusion angestrebt.
2. Beispiel Kreis Essen. Der löst sich nun auf und die Vereine verteilen sich vogelwild auf die benachbarten Kreise. Wie will man das darstellen? Da sollte doch strukturell an die Sache herangegangen werden.
3. Die Reform dient doch dazu den kommenden Problemen entgegenzutreten. Wie viele Kreise, Bezirke oder auch Posten beim WTTV sind unbesetzt, weil sich keine Freiwilligen finden? Wir verlieren immer mehr Spieler, Vereine und Funktionäre. Ein "weiter so" hilft den Wenigsten.
4. Welche Negativeffekte werden denn kommen?
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Zu 1. Als Beispiel wurden Kreise im Sauerland genannt. Da gibt es wohl Kreise denen nur noch um die 10 Vereine angehören.
Zu 2. Die übrigen Vereine geografisch sinnvoll auf die Nachbarkreise verteilen und dabei wenn umsetzbar Wünsche der Vereine mit einbeziehen.
Zu 3. Es sind dann zwar weniger Posten die besetzt werden müssen, dafür hat man allerdings größere Organisationseinheiten.
Zu 4. Ob Negativeffekte eintreten werden ist nicht sicher aber vorstellbar.
- siehe 3. Mehr Zeitaufwand für einen einzelnen könnte den ein oder anderen aufhalten ein Amt weiterhin auszuführen.
- viele befürchten weitere Anfahrten zu Auswärtsspielen - weniger Kreise bedeutet ja zwangsläufig auch größere Kreise
- aktuell haben viele Kreise individuelle Lösungen für den Spielbetrieb: 4er/6er-Mannschaft - Spieltage unter der Woche. Bei Neuordnung der aller Kreise zerstört man auch solche funktionierenden Strukturen, was Vereinen/Spielern bitter aufstoßen könnte.
Da man mit dieser Aktion nur die Symptome aber nicht die Ursachen angeht, scheint mir da eine kritische Betrachtung der Vor und Nachteile durchaus angebracht.