|
AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Die relativ geringe Resonanz, die dieses Thema selbst in Fachforen findet, zeigt einen wichtigen Faktor.
Den meisten Spielern ist der Verein egal, solange sie selbst nach Lust und Laune trainieren und spielen können und ansonsten möglichst wenig behelligt werden. Sie trainieren, wenn überhaupt, nur widerwillig mit Schwächeren oder Nachwuchsspielern und sie wollen auch keine Vereinsfunktionen übernehmen. Die Vereinsbindung ist gering. Schließt der Verein oder passt einem irgendwas nicht, wechselt man zum nächsten.
Dieses Verhalten ist verständlich. Die beruflichen Anforderungen steigen und man will in der Freizeit aktiv entspannen und ansonsten seine Ruhe haben und nicht zusätzlichen Stress.
Daher wird das Vereinssterben ungebremst weiter gehen. Denn die Vereine "hängen" oft an ein oder zwei Enthusiasten. Was machen? Man sollte den Vereinsfunktionären ihre realen Ausgaben und Belastungen bezahlen und die Beiträge entsprechend anheben.
Ich weiß, das würde mal wieder die sozial Schwachen treffen. Doch wenn flächendeckend nichts geschieht, wird der organisierte TT-Sport verschwinden. Seit Jahrzehnten hört man "der Verein oder Verband müsste, sollte...." . Doch es fehlen die Ehrenamtlichen. Werbekampagnen bringen nichts.
|