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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Das ist tatsächlich ein Klassiker - bei 160 Leuten so wenig Engagement.
Ich fürchte, da muss man in irgendeiner Form die Leute fragen, ob sie ihren Verein mit diesen Möglichkeiten eigentlich gut finden und daran interessiert sind, dass auch weiterhin so ein Angebot aufrecht erhalten werden kann.
Bei 160 Leuten kann man natürlich dann schon drüber nachdenken, ob nicht mit 10 Euro pro Person und Monat jemand für die Mithilfe bezahlt werden kann.
Ein Verein in unserer Nachbarschaft hat ein Arbeitsstunden-Konzept für Jugendbetreuung, Vertretung des Vereins bei irgendwelchen Dorf-Festen, usw. - die Stunde hat einen Wert von 10 Euro oder so. Und wer nicht will, lässt halt abbuchen.
Wir haben das auch eingeführt, waren aber zu blöde für die Dokumentation, so dass weiterhin einige viel geleistet haben und andere weder irgendwas gemacht noch dafür bezahlt ...
Tatsächlich schreibt dann aber der eine oder andere Spielberichte für die Lokalzeitung gegen Arbeitsstunden, einer unserer Senioren putzt regelmäßig die Tische, so Kleinigkeiten halt.
Das könnte zumindest zur Entzerrung von Situationen helfen, in denen einer (fast) alles macht.
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