|
AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen
Früher hatten wir eine Hausfrauenabteilung. Diese Frauen wollten keine Punktspiele machen.
Nie wieder war der Verein so stabil. Sie waren im Vorstand aktiv und führten viele Veranstaltungen durch. Bis sie dann durch die Krakeler der 1. Mannschaft, die sich gestört fühlten, nach und nach "vertrieben" wurden. In 90% der Vereine zählen leider ausschließlich die Mannschaftsspieler. Um die erwachsenen Quereinsteiger kümmert sich niemand, bis man sie wieder los ist.
Aber gerade hier liegt m.E. das größte Potenzial. Man darf solche Leute, die nur trainieren wollen, nicht als fünftes Rad am Wagen ansehen. Bei gutem Willen kann man die Tische schon mal etwas enger stellen. Geeignete Spielformen gibt es viele. Und diese Hobbyspieler sind dankbar für jeden Tipp. Man darf sie nicht unter Druck setzen, die Mannschaften aufzufüllen. Denn dann sind sie schnell wieder weg.
Der ein oder andere wird von sich aus irgendwann an Turnieren oder Punktspielen teilnehmen wollen. Und TTR 1300 - 1500 können auch "Spätberufene" erreichen. Ich betreue seit vielen Jahren die Freizeitsparte eines Vereins. Und es funktioniert.
|