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Alt 01.11.2019, 09:53
BeB BeB ist offline
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen

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Klingt ja gut.
ABER: nehmen wir an, alle Aufgaben sind wunderbar verteilt (was schon ein Kunststück wäre, es gibt nunmal angenehme und unangenehme Aufgaben). Prompt wird da ein Ergebnis zu spät eingetragen, dort wurden die Jugendspieler nicht über eine Spielverlegung informiert und die Fenster der Halle waren nach dem Spiel nicht geschlossen worden. Wer bekommt den Ärger ab? Die Strafen zahlt der Verein, Eltern und Hausmeister beschweren sich beim Vorsitzenden. Wie es weitergeht, kann sich jeder selbst ausmalen.

Das ist der springende Punkt. Ist die Verantwortung nicht zu 100 % bei einer Person sondern zu 10 % bei 10 Personen kann ein "Ärger" auch gezielt angebracht werden. Dazu gehört natürlich ein Verantwortungsdenken welches mittlerweile eher als neues Schulfach eingeführt werden müsste. Es ist ja eher menschlich, dass wenn Einer alles macht hier eher was durchrutscht als wenn man sich auf mehrere verlassen kann. Die genauen Hintergründe zu erfragen ist für den Ein oder Anderen auch nicht notwendig.
Oft ist allerdings genau das beschriebene eine gute Möglichkeit Personen die sich beschweren daran zu erinnern, dass man es zwar nachvollziehen kann, aber fragt mal genau diejenigen, ob sie sich zukünftig um Abhilfe kümmern wollen um nicht mehr in diese Situation zu kommen. Dann wirds nämlich auf einmal sehr dünn/leise und die Spreu trennt sich vom Weizen. Und hier sehe ich dann auch keinen Unterschied zwischen einzelnen Mitgliedern. Wer Beitrag bezahlt um 100 % Sporthallenzeit fürs Motzen gegen die eigene Abteilung zu nutzen sollte sich vielleicht auf Sicht nach neuen vier Wänden umschauen.
Sobald sich Person X zum wiederholten Mal über Dinge beschwert und es selbst in die Hand nimmt ist man auf dem richtigen Weg, sonst vergrault man eher die schon involvierten Kräfte um am Ende dann gelangweilt dazustehn da man nicht mehr weis bei wem man sich zukünftig beschweren kann.
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