Es gibt neben den genannten Sachargumenten einen "weichen" aber dominanten Faktor hinter dem Verhalten vieler Spieler und Mitglieder. Es ist die eingeschliffene Routine. Diese von außen zu durchbrechen ist fast unmöglich. Nicht wenige Spieler trainieren kaum oder gar nicht und profitieren von der Spielstärke vergangener Zeiten. Daher halten sich ihre sportlichen Ziele in engen Grenzen. Und sie sind ansonsten mit den gewohnten Abläufen zufrieden. Sie spielen aus Gewohnheit mit und weil sie die gemütliche Runde nach dem Spiel nicht missen wollen. Tischtennis ist reiner Geselligkeitsanlass.
Die Jugendlichen übernehmen diese "laissez faire"-Einstellung, müssen früher weg oder fehlen aus den unsinnigsten Anlässen.
Und dann kommen da so Spinner ( wie wir

) um die Ecke und wollen alles ändern. Die lässt man mal machen, bis sie die Lust verlieren. Alles verläuft im Sande.
So dämmert der Verein vor sich hin, Mannschaften werden aufgelöst bis irgendwann der Letzte das Licht ausmacht.
Auch die Mustervereine funktionieren zum Teil aus der (positiven) Routine heraus und natürlich dem Enthusiasmus der wenigen Macher.
Lösungsvorhaben sind, ohne dies psychologischen Hintergründe zu beachten, zum Scheitern verurteilt.