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Alt 02.11.2019, 11:28
alba alba ist offline
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen

Zitat:
Zitat von Großmeister B Beitrag anzeigen
Moin zusammen,

geb ich auch mal meinen Senf dazu.

Ich denke, es hat weniger mit den Vereinen, den dortigen Vorständen, den Trainingsmöglichkeiten oder dem "Angebot" drumrum zu tun, es ist einfach die Zeit und die Situation ausserhalb des Sports, sowie der blinde Aktionismus der Verbände.

Als ich vor 45 Jahren mit dem Spielen angefangen habe, hatte ich bis 13.20 Uhr Schule, danach ne halbe Stunde Hausaufgaben (wenn ich sie gemacht habe) und an zwei Tagen von 17 - 19 Uhr Training, wenn man angefangen hatte. Für diejenigen, die sich gesteigert hatten, gab es noch einen zusätzlichen Tag. Das Spielen machte Spass, es war aber auch nicht allzuviel da, was man, gerade auf dem Land machen konnte.

Heute haben die Kids bis 16 Uhr Schule, müssen nach Hause und sollen dann in die Halle? Ein Unding.
Alles richtig, hast Du Lösungen oder sollen wir den Spielbetrieb gleich einstellen? Also Schule schwänzen wäre doch ne Möglichkeit
Zitat:


Unser Vorstand bietet regelmäßig Aktivitäten ausserhalb des Sports, wie Fahrradtouren, Ausflüge, Grillfeste etc., an. Leider ist der Zuspruch mehr als gering, hängt natürlich auch mit den Arbeitsumständen zusammen. Hatte man früher noch geregelt Feierabend und konnte planen, ist das heute fast unmöglich, da immer mehr von den Mitarbeitern verlangt wird. Auch die Arbeitszeiten sind teilweise deutlich geändert worden.
Vielleicht mal andere Angebote ausprobieren? Oder rausfinden, wann die Leute Zeit haben. die Gesamtarbeitszeit ist ja nicht gestiegen, eher umgekehrt.

Zitat:
Bei uns in der Halle sind, wenn es hoch kommt, 4 von 6 Platten besetzt. Hängt damit zusammen, dass immer mehr Abteilungen die Halle nutzen und man nicht vorher in die Halle kommt. Für viele, auch für mich, einfach zu spät, wenn man am nächsten Tag um 4 Uhr raus muss.
Ist es interessant genug? Sind Leute da, mit denen ich mich gerne treffe? Gibt es eine vorherige Verabredung (doodle, whatsapp) oder gehe ich auf Verdacht hin und dann ist vielleicht keiner da?

Zitat:

Es ist eine Farce, wenn man auf Kreisebene mittlerweile genauso weit fahren muss, wie früher auf Bezirks- bzw. Landesebene. Dafür haben die Spieler zu wenig Zeit und vermutlich auch keine Lust. Allein die Spieler, die in unserem Kreis deswegen nicht mehr spielen, sind ungezählt.

Fazit: TT wird auf Dauer aussterben, und da kann kein Mensch was dran tun.
Naja, es gibt wie hier schon öfters geschrieben auch ein TT außerhalb des Ligabetriebs. Außerdem: Viele Sportarten sind noch dünner besetzt und die Fahrten entsprechend weiter. Wasserball, Ringen oder Basketball. Oder ich komme wieder auf auf meine griechischen TT-Freunde zurück: Die reisen für ein Match der unteren Liga per Flugzeug oder Fähre schon mal 150 km auf eine Insel, damit verglichen leben wir im Schlaraffenland.
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Stopp dem Windelmüll!
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