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AW: Klatschverbot bei Netzbällen / Zuschauer als Störfaktoren
Wer schon ein paar Jahrzehnte spielt, hat sicher so einiges erlebt - sowohl im positiven als auch im negativen. Aus meiner Sicht wäre es das Wichtigste, dass man sich ein bisschen von den persönlichen Befindlichkeiten frei macht. Wenn mal über 20 Leute in der Halle sind, ist es doch klar, dass es nicht immer mucksmäuschenstill sein kann; dass dann Leute fast ausflippen, nur weil jemand am anderen Ende der Halle mit jemand anders spricht, ist erstens völlig daneben und zeigt zweitens nur, dass derjenige nicht ganz bei der Sache ist (wenn ich voll im Tunnel bin, kriege ich sowas doch gar nicht mit) und die Schuld irgendwo anders suchen will.
Ähnlich beim Anfeuern/Klatschen: Wenn sich jemand selbst pushen will und "den Harimoto macht" (schöner Ausdruck), dann darf der das (solange er niemand anders damit "angreift"). Nur weil mir das nicht gefällt, kann ich nicht erwarten, dass der Andere jeden Punktgewinn emotionslos hinnimmt. Das Gleiche gilt analog, wenn die Anfeuerung von außen kommt. Persönlich hätte ich überhaupt nichts gegen mehr Stimmung, und lieber soll mal einer bei einem Netzroller klatschen, als dass das ganze Spiel über völlig tote Hose ist.
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