|
AW: Gefährlichere Topspins?
Hi zusammen
Mal wieder einen kleinen Input zum Thema. Es gibt einen US-Ball der schwierig ist zu ziehen: Der Ball kommt ganz flach über's Netz und geht knapp hinter der Grundlinie runter. Auf dem höchsten Punkt ziehen geht nicht gut, da so eine Art Flipbewegung nötig wäre (Topspin über Tisch). Da der Ball aber zu lange ist für Flip kommt nur noch der TS in Frage. Geht der Ball dann knapp hinter der Grundlinie runter, hilft nur noch eine fast senkrecht TS-Bewegung in die Höhe. Ob das mehr aus dem Handgelenk oder Unterarm geschieht, spielt keine Rolle.
Ich finde es grundsätzlich schwierig, die Rotationsstärke des US-Balls zu beurteilen. An der Bewegung des Gegners kann das nicht umbedingt abgelesen werden. Wenn ich gegen Verteidiger spiele, stelle ich immer wieder fest, dass einige Bälle nicht so viel US aufweisen, wie erwartet. Wird der US-Ball in seiner Rotationsstärke falsch eingeschätzt, ist es riskant, ihn auf dem höchsten Punkt mit einem harten TS anzugehen. Es hat meiner Meinung nach schon Vorteile, den Ball spät zu ziehen, weil die Rotation schon etwas raus ist und ich mehr Zeit habe, mich richtig hinzustellen. Zu hoch geratene US-Bälle können jedoch fast unbedenklich mit einem harten Schlagspin angegriffen werden. Ich glaube, da sind wir uns einig.
Gruss
Martin
__________________
TIBHAR Superdefense 40 0.9 mm | STIGMA Fliesberg | NITTAKU Super DO Knuckle OX
|