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Alt 06.11.2019, 09:13
alba alba ist offline
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AW: Vereinssterben - Risikofaktoren und Gegenmaßnahmen

Zitat:
Zitat von JSCH Beitrag anzeigen
Durch ständiges wiederholen wird es nicht informativer. Alles bekannt was du schreibst, hat auch niemand angezweifelt, dann können wir ja überall die Türen abschliessen. Und eine Vermischung der Themen "Vereinssterben" und "Leistungssport" ist nun doch sehr weit hergeholt. Was hier im Forum geschrieben wurde ist zum grössten Teil alles richtig. Meine Erfahrung: Wenn es engagierte gibt die nen Plan haben, nachhaltige Arbeit leisten, die nötige Erfahrung haben und Sachverstand vorweisen, versuchen innovativ zu sein und neue Wege zu gehen, sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen usw., dann kann man auch was bewegen. Mein Verein hat es hinbekommen, boomt, wurde vom "abgebenden" zum "aufnehmenden" Verein. Hängen mit Sicherheit auch andere Faktoren dran wie z.b. Infrastruktur usw. auf die man nur bedingt Einfluss hat...und eine Menge Arbeit, aber es hat funktioniert. Und ja, Ehrenamt wird immer schwieriger, und immer mehr Tätigkeiten auf immer weniger Schultern. Unsere Erfahrung in Kurzform: Z.B. Kinder in die Halle zu bekommen ist nicht schwer, die Kunst liegt darin sie bei der Stange zu halten. Möglichst Angebote sowohl für den Breiten- als auch den Leistunssport (wenn erforderlich und das eine sollte das andere keinesfalls ausschliessen), mediale Aufmerksamkeit ist das A und O., qualifizierte Trainer (nicht neues aber ohne geht gar nichts), klare Strukturen und Verantwortlichkeiten, manchmal ist ein halber Schritt zurück Gold wert (z.B. könnte sein Trennung von Stinkstiefeln usw.).
Das kann ich alles zu 100 Prozent unterschreiben.
Tischtennis ist eine tolle Sportart, gestern war ich wieder 6 Stunden in der Halle, habe begeisterte Kleinkinder, motivierte Teenager, erwachsene Anfänger und 75-Jährige Mannschaftsspieler (topfit trotz überstandener Krebserkrankung) gesehen. Das motiviert mich genug, ich brauche kein zusammengekauftes Regionalligateam im Verein.
Und hinzufügen möchte ich noch 2 Dinge, die man sich immer vor Augen halten muss:
1. Pflegt auch guten Kontakt zu Nachbarvereinen, unterstützt Euch gegenseitig und denkt über den Tellerrand hinaus. Wir brauchen eine gesunde sportliche Konkurrenz! Nichts ist schlimmer, als wenn die 3. Mannschaft eines Vereins noch besser ist als die meisten 1. Mannschaften der Umgebung.
2. Niemals entmutigen lassen, Rückschläge wird es immer geben.
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Stopp dem Windelmüll!
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