Zitat:
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Zitat von Sascha Eichmann
Sozial ist definiert als "der Gemeinheit nützend". In letzter Konsequenz steht hinter der Frage der sozialen Ausgewogenheit also eine Abwägung, wessen Interessen vorzugswürdig sind: die des arbeitslosen 20-jährigen, der nur keine Lust hat, einem möglichen Job 100 km hinterher zu ziehen oder doch eher die Interessen derer, die ihm monatlich Geld zuschiessen müssen?
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Genau, super Beispiel, die 4.346.500 Arbeitslosen (vor allem die 20-Jährigen, gell?) sind nur zu faul, 100 Km zu den rd. 287.500 Arbeitsstellen zu fahren/zu ziehen...

(Zahlen August 2004, Quelle:
http://www.pub.arbeitsamt.de/hst/ser...nat/200408.pdf )
Und BTW: Einem
möglichen Job würde ich auch nicht entgegenziehen, einem sicheren schon eher. So ein Umzug verursacht nämlich Kosten, die nicht jeder mal so aus der "Jobsuchekasse" begleichen kann.
Das kenne ich von meiner Freundin, die in ihrer Jobsuchezeit recht viele Bewerbungen verschickt hat, aber vielleicht nur für ein Fünftel das Porto ersetzt bekommen konnte, weil es einfach niemand mehr für nötig hält, überhaupt ne Absage zu schreiben. Die enormen Portokosten haben uns nicht nur Nerven gekostet...
Und wie jemand in dem Thread schon passend bemerkte (sinngemäß): Wo nix ist, kann auch nix draus bezahlt werden (öffentliche Kassen). Ebenso gilt aber: Wo keine Arbeit ist, kann auch nicht geschafft werden...
Gruß