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Zitat von AndiHL
Habe mir gerade die Zusammenfassung angeschaut. Warum Ovtcharov Harimoto pro Satz mit 4-5 Rückhand-Aufschlägen gefüttert hat bleibt mir ein Rätsel: Entweder wurde der extrem schell in die VH retourniert (direkter Punkt) oder er wurde dann im kurz-kurz mit seiner Rückhand auf der VH festgenagelt (weil Dima offenbar nicht mit der VH spielen kann/will) um dann den schnellen Ball in die Rückhand zu kassieren.
Ich verstehe nicht wirklich was von Taktik, aber das ist sogar mir aufgefallen, dass das ne gaaanz schlechte Idee war. Und trotzdem zig mal wiederholt wurde. Schräg.
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Hatte ja geschrieben, dass ich Harimoto nicht so überragend fand, aber wenn man sich die Zusammenfassung gegen Ovtcharov anguckt, war die Leistung da schon ganz gut (imho besser als gegen Franziska).
Und ehrlich gesagt war Dima unterm Strich einfach unterlegen, davon waren 3 Sätze völlig ok und auch taktisch nicht verkehrt.
Dimas Pendulum-VH-Aufschläge sind gegen Harimoto nicht sonderlich effektiv und spielen dem Japaner vom Seitschnitt und der üblichen Platzierung zu sehr in die Karten. Daher vermeidet er die Aufschläge und wenn dann lieber mal Richtung VH oder eventuell tiefer in RH.
Der Tomahawk-Aufschlag funktioniert gut, allerdings hat der nicht so viel Variation, verliert also schnell an Effektivität, wenn Dima den zu oft rausholt.
Die RH-Aufschläge haben den selben Seitschnitt wie der Tomahawk und dazu ist der viel variantenreicher.
Wenn Dima einen Reverse-Pendulum-Aufschlag oder einen sog. "Jap"-/"Punch"-Serve hätte, könnte er die stattdessen gegen Harimoto einsetzen.
Ich denke ja, dass gegen Harimto Aufschläge ohne Seitschnitt gut funktionieren könnten, also "leer" oder reiner Unterschnitt (hat zB Pletea gemacht bei Rückstand und u.a. damit gewonnen).