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Zitat von appelgrenfan
Akribisch dokumentieren? Ich mach ja gerne was fürn Verein, aber das Dokumentieren reicht mir im Job, das brauch ich nicht auch noch in der Freizeit. Wenn ihr mir ein Engagement verleiden möchtet, dann sorgt dafür, dass ich Stunden aufschreiben muss.
Aber ich glaube, das hängt auch wieder sehr von der Vereinsgröße und -professionalität ab. Bei großen Vereinen, wo Führungsjobs im Ehrenamt wohl locker bei 20h und mehr die Woche liegen, da kann das sinnvoll sein.
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Beispiel : Jugendleiter ,2trainingstage a2h pro woche ,1xproMonat 2h Abteilungsmeeting ,16 heimSpieltage a 3h,4Turniere a 8h,
sind schonmal um die 400h.
Wenn da noch einige Extras dazukommen ,wie Ergebnisse eingeben Spielbetichte schreiben ,Vereinsservicetag besuchen , Gespräche mit Eltern usw ,usw , kommen da schnell noch ein paar hundert dazu.
Man kann und soll niemand zu so was zwingen , dh ,wenn keine Nachweise da sind kann man das offensichtliche ja schätzen ....leider ist dann dein Beitrag
Im Verein unterrepresentiert , und fällt erst deinem Nachfolger auf den kopf wenn man ihm vorgerechnet hat dass dein job in 10h in der woche erledigt ist ,man abet tatsächlich eher 20 stunden aktiv sein muß um rumzukommen ...
Natürlich ist man als Verein froh wenn Menschen sich engagieren , die fehlende transparenz birgt hier aber auch große Risiken , da das Engagement ja nicht einforderbar ist.
Wenn dann der Punkt kommt ,wo du weniger Zeit hast , kannst du easy zum Vorstand gehen ,sagen : ich kann die und die Aufgabe aus Zeitmangel nicht mehr machen ,und es können Maßnahmen definiert werden um dich zu entlasten...sei es weniger Mannschaften, stellv.Jugendleiter, übernahme Aufgaben durch Jugendvertreter ,was weiß ich.
Wenn ich als Ehrenamtlicher sag nee ich mach ja gern aber will nix dokumentieren ,dann muß halt ein weg gefunden wrtden dass der Verein trotzdem weiß wad hintet deinem Wirken steht ,nicht nur im Ergebnis.
Nur so gibts kontinuität und nachhaltigkeit.