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AW: Klatschverbot bei Netzbällen / Zuschauer als Störfaktoren
Besonders "nett" ist es, wenn man während der Ballwechsel das Klirren der Bierflaschen hört. Tischtennissporthallen sind halt nicht das Ally Pally.
Kürzlich gab es einen Fall, der doch das gewohnte Maß an Sportlichkeit überschritt und zu Tumulten führte. Nach einem harten und verbissen geführten Match gewann ein Gastspieler in der Verlängerung des Entscheidungssatzes durch einen "Bauer" und bejubelte den auf diese Weise errungenen Sieg lautstark und etwas arg überschwänglich. Das fand sein Gegner mit Migrationshintergrund gar nicht nett, fühlte sich provoziert und hat ihm daraufhin eine "gelangt". Ein Teamkollege der Gäste sprang seinem Mannschaftskollegen zur Seite und es folgte ein Handgemenge und auch andere "fingen sich noch was ein". Keiner verletzt oder so und eine Ausnahme. Die Gastgeber sind ansonsten als nette und gesellige Truppe bekannt. Doch hier sind die Sicherungen durchgebrannt, sicherlich auch nach gefühlter Provokation.
Hier stellen sich dann auch "Tischtennisethische Grundsatzfragen" ;-) Wie drückt man seine Freude sozialverträglich aus, wenn man durch Netz- und Kantenball solch ein enges Match gewonnen hat? Im Fußball jubeln Torschützen auch verhaltener, wenn sie gegen ihren ehemaligen Club getroffen haben.
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