Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Herr Fischer himself:
Besser kann man es nicht sagen.
Aber er schreibt auch:
Wenn ich den letzten Satz weniger verschwurbelt schreibe, mit dem Hinweis, die SPD sollte vielleicht mal erwägen, sich um diese, ihre ehemalige Kernklientel
zu kümmern, werde ich von dir als AFD-Sympathisant angezählt.
Wahrscheinlich sollte ich einfach, wie Herr Fischer, den folgenden Satz anhängen:
Auch das kann man besser nicht sagen.
Wobei man diese Erkenntnis eigentlich bei so gut wie jedem mitdenken kann und sollte.
OK, hier vielleicht nicht, aber hier sind eigentlich nur 3 Leute, wo ich diese Erkenntnis nicht vermuten würde, was das Problem dann wieder relativiert, es wirkt größer, weil diejenigen zum Vielschreiben neigen.
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Wem willste mit dem zur Unkenntlichkeit, geradezu mißbraüchlich aus dem Zusammenhang sezierten Textausschnitten imponieren?
Die ganze Kolumne zu lesen und versuchen sie zu verstehen, findeste zu uncool, oder? Auszugsweise sinnentstellend und für welche Zwecke auch immer instrumentalisieren pfeift mehr ein, klar.
Als Fortsetzung von: rechten Arschgeigen gleich rumzuheulen, dass keiner mit ihnen über die Umvolkung, auch wenn das für Dich ein unschönes Wort ist, die für Dich eine Tatsache ist, verhandelt bzw zumindest diskutiert hat und nicht verstehen kannst, wie das die SPD zulassen konnte, durchaus schlüssig.
Sorry lieber BlinderBarmer, mich wirste mit der Nummer nicht ins Straucheln kriegen. Klar werden Deine Versuche manchen hier verzücken. Ob es Dir gefällt, wen Du damit eine Freude bereitest, musst Du für Dich allein entscheiden.
Ich halte das was Du hier treibst für bedenklich.
Mich erinnert das an die Leute, die behaupten nicht mehr alles sagen zu dürfen und von Meinungsdiktatur faseln. Sagen darf jeder so ziemlich alles, nur besteht kein Anspruch darauf, dass alles Gesagte unwidersprochen bleibt.
Getopt wird das nur noch von Leuten, die andere teils übelst beleidigen und ihnen das krudes Zeug nachsagen und wenn es dann tatsächlich einer wagt sich dagen zu wehren und das als das bezeichnet was es ist - übelster Scheiß - wird ihm mit Gewalt gedroht, sollte es jemand wagen ihm das ins Gesicht zu sagen.
Ein Schelm, der dabei auf die Idee kommt, das damit die freie Meinungsäußerung unterdrückt werden soll.
Wer austeilt, sollte auch einstecken können, ist leider all zu oft nur eine hohle Phrase.
Richtig lustig sind für mich dann so möchtegern Superschlaue wie der User HSV, der mich ernsthaft nach einem bestehenden Egreement fragte. Das Egreement sollte folgendes zum Inhalt haben: Ich lasse einen User hier unkommentiert und solange ich mich daran halte, kann ich mir in Ruhe die Heimspiele meines Lieblingsclub anschauen. Mit anderen Worten, solange ich auf mein Recht auf freie Meinungsäußerung verzichte, wird mir nicht geschehen.
Welcher (reinen) Sache ich auch immer damit nicht diene, dieser Sache möchte ich auch gar nicht dienen.
Ja, die freie Meinungsäußerung ist und war noch nie ein Selbstläufer. Sie ist stets gefährdet. Allerdings wird sie nicht von mir oder anderen offenen, lieberalen Menschen gefährdet. In Kassel ist jemand wegen seiner geäußerten Meinung, die gar mehr als nur eine Meinung war, sondern ein Bekenntnis zum Grundgesetz, das nicht verhandelbar ist, ermordet. Rate mal von wem? Genau, ein aktenkundiger Rechtsradikaler, der vorher schon aufgefallen war, weil er auf einer Maikundgebung auf Gewerkschafter einprügelte. Auf Todeslisten Rechtsradikaler Drecksäcke stehen leider sehr viele Menschen. Ausnahmslos nur Menschen, die sich zum GG, einer liberalen Demokratie und zu einer offenen Gesellschaft bekennen. Kannste gern als harmlose, nicht überzubewertende Drohgebärden abtun. Du wirst bestimmt auch auf keiner solchen Liste stehen.
Aber nun gut, es ist Deine freie Entscheidung, von wem Du Dich vereinnahmen lassen willst. Dein singemäßes: Ich bin gegen unbeschränkte, bzw ungeregelte Migration, weil ich gegen rechts bin, ist nur ne Rechtfertigungskrücke.
Es dürfte nicht wenige Menschen der sogenannten bürgerlichen Mitte mit Rechtfertigungskrücken geben, die auf nichts anderes als auf Fremdenfeindlichkeit fußen und das hat letztendlich entscheidend dazu beigetragen, die AfD zu dem gemacht zu haben, was sie heute ist.