Wer ein Ehrenamt tatsächlich ausfüllt und nicht nur das Allernotwendigste macht, tut es aus Spaß und weil er gewisse Vorstellungen hat. Dazu muss er Kompromisse eingehen und auch mit unzuverlässigen Sportkameraden zusammenarbeiten, was nicht jedem liegt. Mancher hört dann nach einigen Monaten entnervt auf oder er entwickelt sich zum Macher, der alles selbst erledigt. Das kann viele Jahre, ja Jahrzehnte, gut gehen. Und dann bricht alles zusammen.
Habe ich mich eben selbst beschrieben?
Ich befürchte, ohne professionellere Strukturen wird das Vereinswesen in der heutigen Form nicht überleben. Der Fußball kann die nötigen finanziellen Mittel aufbringen. Für die meisten anderen Sportarten sieht es mau aus.