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AW: FC Bayern München - Bayern-Fans unter sich
Das Eine bedingt doch irgendwie immer auch das Andere.
Heutzutage strotzt die Wirtschaft ja von frischen Uniabsolventen vom Schlage "jung, dynamisch, erfolgreich/-los"
"Modern" ist Show und Schaumschlägerei.
Solche "Typen" können auch im Fussball vielleicht kurze Zeit ihre Mitmenschen blenden, mittel-/langfristig hinterlassen sie nur verbrannte Erde.
Der Prototyp so eines Schmierlappens ist im Fussball Oliver Bierhoff. Kurzfristig hat er aus der N11 finanziell alles herausgequetscht was geht, aber wo steht man jetzt?
Die Kunden (Fans) sind verärgert, ein Konzept ist nicht zu erkennen und man definiert sich über eine millionenteure Akademie und einen Kunstbegriff "die Mannschaft".
Die Frage ist auch, wie man Motivation versteht. Geht man wie Klopp vor, sprich wie ein Strukturvertriebler, dann hat man zwar kurzfristig Erfolg, aber alles hängt an einer Person.
Trainer wie Heynckes, Guardiola, Tuchel, Mourinho haben in ihren Vereinen oft ein "bestelltes Haus" hinterlassen. Bei Typen wie Klopp, Tedesco, Wolf oder Nagelsmann hängt der Erfolg ausschließlich an einer Person. Nutzt diese sich ab, dann endet das so wie mit Klopp in Dortmund auf Platz 18. Als feststand, dass Klopp gehen wird, lief es ja wieder.
Und hier rede ich jetzt ausschließlich von fachlich guten Teainern.
Bei einem "Motivator", wo die Spieler merken, dass er keine Ahnung hat geht der Prozeß viel viel schneller. Kurzfristiger Erfolg kann das etwas überdecken, aber das Beispiel Beierlorzer/Köln ist typisch dafür. Der Trainer glaubt er sei der Allwissende, das System funktioniert nicht und, zack, steht eine nominell gute Truppe ganz unten drin.
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