Zitat:
Zitat von marcush
Ein Bufdi ist ein probates Mittel um Dinge umzusetzen ohne riesige Geldmengen zu in die Hand zu nehmen.Es ist erstaunlich wie wenige Vereine dieses Potenzial nutzen um Schlagkraft aufzubauen.
|
Richtig, aber 1. es gibt bundesweit nur 45 Stellen im Tischtennis. 2. Die Bewerbungen sind rückläufig, derzeit bleiben deshalb etwa die Hälfte der Stellen unbesetzt.
Zitat:
In den eigenen Reihen gibt es immer Potenzial , leider
werden Willige halt oft vor den Kopf gestoßen oder es wird unkoordiniert irgendwas gemacht oder auf angenommene Befindlichkeiten Rücksicht genommen.
Die Vereine sollten ernsthaft ihr Tun evaluieren lassen
um überhaupt objektive Information zu erhalten was gut und was schlecht läuft, ohne Schuldzuweisung und daraus Aktivitäten abzuleiten .
Im Jetzt zu leben ist nicht verkehrt , aber es muß einem schon klar sein dass dies dazu führt dass Mitglieder nicht loyal sind , sondern wechseln ,wenn woanders mehr geboten ist.
Wenn ich Perspektiven bieten kann (z.B.erste Mannschaft)ist Anreiz da zu bleiben.Realistisch muß man aber einsehen dass die Menschen heute deutlich mobiler sind und sein müssen.
Allein aus diesem Grund MUß jeder Verein ein funktionierendes Konzept erarbeiten wie man neue Mitglieder gewinnt.
|
Mitglieder gewinnen ist die eine Seite. Hat man eine gewisse Größe und ein positives Image, kommen die Interessenten von selbst, denn das Produkt "Tischtennis" ist durchaus attraktiv.
Sie dauerhaft zu halten, ist meiner Erfahrung nach schwieriger. Die Leute kommen mit höchst unterschiedlichen Erwartungen in den Verein. Da sind die Leistungsorientierten, die Gelegenheitsspieler, diejenigen, die nur Anschluss suchen. Und von Keinem weiß man zu Beginn, was er investieren möchte. Obendrein ist alles ein dynamischer Prozess: Das Kind kommt in die Pubertät, die Interessen ändern sich, der Jugendliche hat plötzlich eine feste Freundin, der Student hat weniger Zeit, der ältere Spieler muss der Gesundheit Tribut zollen. Obendrein bilden sich soziale Beziehungen zwischen Mitgliedern und zerfallen wieder. Jedermann gerecht zu werden, ist nicht möglich!
Zitat:
|
Die gängige Methode im Garten des Nachbarn zu jagen ist zwar Naheliegend aber verheerend ,da die Basis dadurch ja nicht breiter wird.
|
So ist es. Nachhaltig weder für Tischtennis als solches, langfristig aber auch nicht für den eigenen Verein, wie die Erfahrung lehrt. Und besonders frustrierend für den Nachbarn.
Zitat:
Meiner Meinung nach sind die Felder die vollkommen unter dem Radar bleiben :
Kindergarten
|
Schwierig, da TT diese Kinder noch überfordert.
Machen wir mit Erfolg.
Keinerlei Erfahrungen.
Machen wir mit großem Erfolg.
Haben wir mit bescheidenem Erfolg versucht. Ist leider auch vereinzelt bei Mitgliedern auf Widerstand gestoßen.
Zitat:
|
Menschen mit körpetlichen und geistigen Einschränkungen
|
Hatten wir vereinzelt, aber langfristig nicht erfolgreich. Erfordert sehr hohen Aufwand, ohne dass große sportliche Fortschritte zu erwarten wären.
Zitat:
Hier kann man ohne Probleme auch monetäre Unterstützung finden , obendrein wird über diese Schiene
auch das Gewicht des Vereins bei Entscheidungen verbessert , wenns um Hallenzeiten oder ähnliches geht.
|