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AW: FC Bayern München - Bayern-Fans unter sich
Beierlorzer hat sich Anfang der Saison hingestellt und in den PK's davon fabuliert nicht von seinem offensiven System abrücken zu wollen. MMn. hatte er überhaupt nicht die passenden Spieler dafür.
Lag der Mißerfolg nun an Köln, die falsch gecastet haben oder an ihm, der sich nicht auf die vorhandenen Spieler einstellen konnte?
Ein guter Trainer sollte nach kurzer Zeit erkennen, was mit einer Mannschaft geht und was nicht. Das machen ein Funkel und Fischer gut, Wagner macht es ebenso.
Aber sich wie Beierlorzer hinzustellen und auf Teufel komm raus sein System durchziehen zu wollen ist für mich Schaumschlägerei. In der zweiten Liga, wo die Gegner technisch und körperlich viel viel schlechter sind, da läuft er ja viel seltener ins offene Messer.
Ich habe mich mit Mainz nicht groß beschäftigt, aber vielleicht passt es da besser und er hat die entsprechenden Spieler, die zu seiner Art spielen zu lassen passender sind, sprich schnelle Akteure, die auch viel ablaufen können.
Allgemein sprechen die vielen Gegentore, die mittlerweile oft fallen nicht unbedingt für die Trainer in der BL. Dass sich die unteren Teams gegen Bayern, Dortmund und Leipzig mal 3,4 oder 5 fangen ist noch "normal". Dass aber reihenweise mittlere und untere Teams untereinander so viele Tore schießen liegt für mich aber an mangelnder Defensive.
Aber ein Rehhagel/Trappatoni 1:0 Gedächtnisfußball ist ja nicht mehr "hip", lieber spielt man 3:4 weil es ja so toll aussieht.
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