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Zitat von Fozzi
Das ist ja auch ein netter Wunsch, aber eben das macht auch oft den Unterschied zwischen arbeitslos und nicht arbeitslos aus.
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Ist ja schön und gut, aber damit löst doch der eine sein Problem auf Kosten eines anderen. Wenn ein Arbeitsloser aus Stadt x flexibel ist und in Stadt y einen Job bekommt, dann bekommt dafür in Stadt y einer diesen Job nicht.
Ergebnis: Alle sind flexibel und reisen ständig in der gegend rum, aber die Zahl der Arbeitslosen nimmt trotzdem nicht ab.
Was auch logisch ist, denn am eigentlichen Problem ändert jegliche Flexibilität und alle Leistungsbereitschaft nichts: Es gibt nicht genug Arbeit für alle !
Das dürfte wohl unstrittig sein. Und damit macht man auch nichts besser, wenn die, die keine Arbeit haben verbissener um eine kämpfen.
Im Prinzip sollte man um jeden froh sein, der freiwillig für wenig staatliche Unterstützung den Arbeitsmarkt entlastet und ihn nicht als Schmarotzer bezeichnen. Ich weiß, diese These klingt zunächst absurd, aber warum soll einer arbeiten der nicht will, während ein anderer, der liebend gerne will und aufgrund seiner Situation auch muß, keine Arbeit hat. Damit sind beide unzufrieden, obwohl man einen sowieso bezahlen muß.