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Zitat von marceltribo
Alles richtig
Ich finde man sollte ein Material wählen, welches einen bei der individuell optimalen Bewegungsausführung weder koordinativ, motorisch noch körperlich überfordert.
Zum Beispiel spielt man eine Übung, meinetwegen 3 Punkte Vorhandtopspin auf Block und man zieht normal durch und schafft es bei Ausführung seiner gesamten Bewegung inklusive Gewichtsverlagerung usw durchweg diese Übung flüssig und sicher zu spielen. Das man also koordinativ dieses Tempo im Ballwechsel mitgehen kann.
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Die Logik hinkt in meinen Augen. Für einen Spieler ohne Rückhand, der den ganzen Tisch mit vh abdecken muss, mag das stimmen, aber für mich zum Beispiel ist das ein bisschen Unfug. Aufgrund von Verletzungen habe ich mir eine vh Technik komplett ohne links-Belastung angeeignet, die ich gerade mühsam Versuche wieder raus zu bekommen. Dennoch könnte ich besagte Übung gerade natürlich nicht ansatzweise (über die ersten 3 Bälle hinaus) spielen, ohne in alte Muster zu verfallen. Da ich aber sowieso Recht ausgewogen vh/rh spiele, spielt es für mich keine Rolle. Soll ich deiner Meinung nach also jetzt Klassiker spielen, bis meine Umschulung abgeschlossen ist?
Ich glaube ich würde deine Forderung eher folgendermaßen anpassen: man sollte Material spielen, dass einem erlaubt die besagte Übung im Wohlfühltempo zu spielen. Wenn ich mein Spieltempo ohne Qualitätsverlust drosseln kann, spricht das dafür, dass ich das Material beherrsche. Wenn ich nur Vollgas kann, eher nicht.