Ich finde es hilft unglaublich wenn man sich mal beim Spielen aufnimmt..
Dann kann man das Gefühl was man beim Spielen hat mit den Bildern vergleichen und Anpassungen vornehmen..
Bestes Beispiel für diese falsche Selbstwahrnehmung ist ein einfacher Unterschnittaufschlag zu Veranschaulichungszwecken..
Jeder meiner Schüler ist davon überzeugt, dass er schon richtig unter denn Ball kommt, also quasi eine waagerechte Bewegungsausführung hat und den Ball unten trifft, das ist aber nie der Fall, weil sie den Ball in einer Abwärtsbewegung treffen und dadurch die Hinterseite des Balles streifen statt die Unterseite
wenn ich dann sage sie sollen mal versuchen den Ball sogar mal mit einer Aufwärtsbewegung an der Vorderseite zu treffen, dann treffen die meisten ziemlich genau waagerecht unter dem Ball (hoffe das war einigermaßen verständlich)
wenn man also schon vorher davon überzeugt ist den Ball schon richtig unterhalb zu treffen wird man nie in die richtige Richtung anpassen, und ich denke so ist es oft bei uns Amateurspielern..
deswegen guck es dir unbedingt einfach selbst mal an und vergleich es mit der Vorstellung die du zu deiner Bewegung hast, du wirst mit Sicherheit überrascht sein..
man darf sich bei Bewegungen die man schon so eingeschleift hat nicht auf sein Gefühl verlassen, jeder sollte doch eh mal wissen wollen was er da wirklich macht, auch wenn es oft ernüchternd ist