Also ich würde dem User Zigeuner in seiner Einschätzung zustimmen.
In den unteren Klassen (Oberliga oder ~2000 TTR abwärts) wird meist eh viel zu schnelles Material gespielt.
Meine persönliche Erfahrung hat gezeigt, dass sich das auf lange Sicht eher kontraproduktiv auf die persönliche Spielstärke auswirkt.
Nachdem ich, aufgrund mangelnden Trainings, von einem schnellen Carbon Holz auf ein normales 5-schichtiges Vollholz gewechselt bin und zunächst das Gefühl hatte überhaupt nicht mehr spielen zu können, weil meine Topspinbewegung (welche generell nicht so sauber ist) total verkümmert war, konnte ich in den folgenden 1 1/2 Jahren eine Spielstärke erreichen, die ich bis dato nie hatte. Das ganze ohne signifikant mehr zu trainieren, sondern ausschließlich darüber, dass die Grundschläge mit meinem jetzigen Setup einfach viel sicherer zu spielen sind.
Dabei habe ich weder die Beläge an sich, noch deren Dicke gewechselt.
Ich würde dementsprechend immer dazu raten in einen Shop zu fahren (sofern einer in der Nähe ist) und einfach mal ein paar Hölzer, mit den aktuellen Belägen, durch zu testen und sich dabei vorallem auf den Bereich Aufschlag und Rückschlag, sowie passives Spiel und den Eröffnungsball zu konzentrieren. Im besten Fall hat man das Gefühl dass der Schläger die Verlängerung des Arms bzw. der Hand darstellt.
Wenn dies für dich zutrifft, hast du in der Regel dein optimales Holz gefunden.
Meine persönliche Meinung ist, dass wenn du in den Belägen langsamer wirst, dieses vielleicht kurzfristigen Erfolg verspricht, sich auf lange Sicht aber wieder dasselbe Spielgefühl einstellen wird wie du jetzt schon hast, da es vom Holz her anscheinend nicht passt.
Liebe Grüße an alle Mitleser