Erstmal allgemein eine sehr interessante Diskussion, und noch dazu bisher mit wenig(fast keinen)unsachlichen Anfeindungen.
[QUOTE=Jaskula] Es gibt nicht genug Arbeit für alle !
Das dürfte wohl unstrittig sein. Und damit macht man auch nichts besser, wenn die, die keine Arbeit haben verbissener um eine kämpfen.
Also , daß es nicht genug Arbeit für alle gibt, halte ich für eine Fehleinschätzung. Schau dir nur mal die Dimension der Schwarzarbeit,geschätzt zw. 10-17% des BIP,an.Da sehe ich doch eher ein Verteilungsproblem, da ein Großteil der Schwarzarbeit von Beschäftigten nach Feierabend geleistet wird. Ausserdem existiert in D so gut wie kein Niedriglohnsektor, i.S.v. sehr einfachen Tätigkeiten ,für die keiner viel bezahlen würde,als Nebenerwerb zu ALG II.
[QUOTE=Jaskula]
Und damit macht man auch nichts besser, wenn die, die keine Arbeit haben verbissener um eine kämpfen.
Konkurrenz belebt das Geschäft! Deutschland hat sich, wie im Fußball zu lange auf seinen Lorbeeren ausgeruht.
Zitat:
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Zitat von Jaskula
Im Prinzip sollte man um jeden froh sein, der freiwillig für wenig staatliche Unterstützung den Arbeitsmarkt entlastet und ihn nicht als Schmarotzer bezeichnen. Ich weiß, diese These klingt zunächst absurd, aber warum soll einer arbeiten der nicht will, während ein anderer, der liebend gerne will und aufgrund seiner Situation auch muß, keine Arbeit hat. Damit sind beide unzufrieden, obwohl man einen sowieso bezahlen muß.
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Sollten wir auch froh über die demograph. Entwicklung sein, diese entlastet den Arbeitsmarkt ja nach deiner These implizit auch. Ne im Ernst, im optimalen Fall sollte der arbeitswillige die Arbeit, den Job, bekommen und der arbeitsunwillige für die staatlichen Leistungen soziale Dienste verrichten. Aber ein Workfare-Programm wird ja eh gleich mit Sklavenbarbeit verglichen.M.M.n zu unrecht.
@Fozzi
Ich bin schon gespannt auf deine Wirtschaftspolitik.
Grüsse aus LE