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AW: Aufregung, Zittern, Angst, Druck........
Hallo!
Habe das gleiche Problem im ersten TT-Jahr (12 Jahre pausiert) gehabt.
Nervenflattern vor Spielen ohne Ende. Flaues Magengefühl, wenn man an Wettkämpfe bzw. Punktspiel denkt. Ist wirklich ekliges Gefühl gewesen.
Im Spiele konnte man sich gar nicht mehr auf das eigentliche Spielen konzentrieren, sondern dachte ständig an die eigene Psyche, die sich ständig nur im Kreis dreht. Ich habe nur in der letzten Zeit gemerkt, daß es sich langsam gebessert hat und beim letzten Turnier war ich überhaupt nicht nervös. Hat mich total gewundert.
Mental bin ich mit folgenden Gedanken zum Turnier gefahren: Ich brauch das Turnier nicht zu spielen, wenn ich keine Lust dazu habe. Ich habe aber Lust heute Tischtennis zu spielen und werde mein bestmöglichstes Tischtennis spielen. Ich erwarte nichts großartiges von mir selbst, da ich in letzter Zeit wegen der Sommerpause sowieso nicht regelmäßig trainiert habe. Also kann ich ohne Druck an die Sache rangehen. Bei mißlungenen Bälle brauche ich mich auch nicht aufzuregen, sondern will mich weiter auf den nächsten Ball konzentrieren. Einfach nur Tischtennis spielen. Ich weiß, wenn ich mich aufrege, verschlage ich garantiert den nächsten Ball. Also werde ich cool bleiben.
Dies war natürlich nur ein Teil von den Gedanken, dich ich auf der Hinfahrt hatte. Nutzvoll ist auch z.B. das Buch von Brad Gilbert (dank an Prinzessin81).
Ist auch gut für die psychologische Kriegsführung und man geht schon mit einer bestimmten persönlichen Einstellung in die Matches rein.
Geholfen hat mir auch ein bestimmtes Programm von Vorbereitungsabläufen vor solchen Wettkämpfen, z.b. bei Tasche packen, Schlägertuning usw. Bei solchen Gelegenheiten hat man auch die Möglichkeit sich positiv zu programmieren, oder sogar teilweise Bewegungsabläufe oder Taktiken vor dem geistigen Auge ablaufen zu lassen.
Das heißt daß negative Gefühle, die mit einem Wettkampf vorher in Verbindung standen, durch positive Gefühle bzw. Gedanken ersetzt werden. Dies wird einige Zeit dauern. Wenn man es wirklich schafft, daß die eigene Psyche solche Wettkampf-Situation als für normal und nichts schlimmes ansieht, ist man schon einen wesentlichen Schritt weiter. Hoffe, daß das eine nützliche Anregung war.
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