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AW: ITTF World Tour Platinum German Open, Magdeburg (GER): 28.01. - 02.02.2020
Ich finde da kann man keine allgemeine Grenze definieren. Es kommt immer etwas auf den Spielverlauf an.
Ein Stück weit muss ich DM-N aber Recht geben. Ich erinnere mich, dass ein Spieler in unserem Verein viele Spiele im 5. Satz verloren hat, woraufhin Zuschauer meinten dieser habe aber auch wirklich Pech. Ein chinesischer Mitspieler von mir erwiderte, dass wenn man im 5. Satz 11:5 verliert, man klar schlechter war als der Gegner, weil man im entscheidenden Moment nicht das gleiche Niveau wie dieser abrufen konnte. Mit Pech habe das nichts zu tun.
Da viele TT-Spieler mit dem Begriff "knapp" assoziieren, dass das Spiel auch genauso gut andersherum hätte ausgehen können, fiel mir diese Anekdote ein. Ein Spiel kann auch 12:10, 12:10, 12:10, 12:10 ausgehen, was äußerst knapp ist, aber trotzdem kann es vorkommen, dass der Sieger deutlich besser war. Jedesmal, wenn es richtig wichtig wurde hat er gepunktet und konnte dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Kann aber genauso gut sein, dass er jedesmal durch Netzroller gewonnen hat. Wie gesagt, immer vom Spielverlauf abhängig.
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