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Zitat von Todesnoppe
Ich persönlich möchte beim Tischtennis durch Kampf einen Sieg über meinen Gegner erreichen und nicht in Trance eine schöne Zeit mit einem Spielpartner. Mein Harmoniebedürfnis schalte ich für das Match ab; welches nicht bedeuten soll, dass ich in die Unfairness abgleite.
Die Tatsache das es mal läuft und mal nicht, führe ich nicht auf Flow oder nicht Flow zurück. Hier stecken ganz „sachliche“ Gründe wie stressiger Tag, Müdigkeit oder Ärger mit Frau und Kind hinter.
(gut man könnte sagen, ich kann mein weltliches Privatleben nicht richtig abschütteln um zum „absoluten Wohlbehagen“ zu finden …. aber das wäre für mich zu „Realitätsfremd“)
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Das Buch "FlOW im Sport" wurden eigentlich von einer Frau geschrieben, nämlich Susan A.Jackson. Mihaly Csikszentmihalyi, der Begründer der FLOW-Konzepts hat so quasi den Rahmen des Buch geliefert und leistete bei der Erstellung des Manuskripts wertvolle Dienste. Frau Jackson ist eine international anerkannte Expertin für die Psychologie optimaler sportlicher Erlebnisse. Dass sie als Frau, eine etwas andere Sprache spricht als wir Männer, ist verständlich. Da fallen dann halt auch "blumige" Ausdrücke.
Wenn sich einer im Match sehr kühl, bis arrogant verhält, dann habe ich gewiss keine "Lebensabschnittspartnergefühle". Wenn einer seine unfairen Spielchen mit mir treibt, dann korriegiere ich den auch sehr angebunden und trocken und denke mir: "So ein Ar

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Wenn jedoch einer ein lockerer Typ ist, dann bin ich auch eher locker. Das Match wird eh genug ernst und konzentrieren kann ich mich sowieso. Zwischen den Ballwechseln kann auch mal ein lockerer Spruch fallen. Ich hab's einfach lieber, wenn die Leute locker drauf sind, das hebt die Stimmung noch zusätzlich. Wenn einer vor lauter Schiss oder Arroganz partout nicht aus sich raus kommen möchte, lasse ich ihn.
Die Motivation zum FLOW wird von Susan so erklärt
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Die Hochgefühle, die sich bei eine Leistung mit hoher Qulität einstellen, gehören zu den intensivsten und denkwürdigsten Erlebnissen, die man im Leben haben kann. Wir bezeichen den Zustand als Flow oder optimales Erlebnis. Flow-Erlebnisse bleiben für immer im Gedächtnis haften und erwecken den Wunsch, diesen optimalen Zustand erneut herbeizuführen. Doch es ist nicht einfach Flow zu erleben. Das Buch beschreibt, wie man es schafft, beim Sport Flow-Erlebnisse zu haben, und welche Umstände dazu beitragen, diesen Zustand auszulösen.
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Gruss
Martin
PS Dachte ich's mir doch, dass das Thema "Klare Zielsetzung" die Leute im Forum eher anspricht wie "Verschmelzung von Körper und Geist"