Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Es geht darum, das in absehbarer Zukunft die Vollkosten eines E-Auto niedriger sind als die Betriebskosten eines Diesel.
Das mit dem leisten können und wollen ist dann nicht die Frage, jedenfalls nicht beim E-Auto.
|
Welchen Zeitraum beschreibt Dein: "In absehbarer Zukunft"? Ohne eh schon vorhandenem erheblichen politischen Willen in Form von Subventionen , wird das keineswegs so absehbar.
Soweit mir bekannt liegen die Einnahmen durch die Mineralölsteuer bei ca 40 Milliarden Euro jährlich. Davon kommen 90 % duch die KFZ-Verbräuche zustande.
Bricht das ein, wird auch mit der Subventionierei der E-Mobilität vorbei sein. Die technischen Nachteile bei rein E-betriebenen Fahrzeugen lassen sich auch nicht wegdiskutieren. Sie wären durchaus vertretbar, gäbe es eine brauchbare Ladeinfrastruktur, nur gibt es die leider nicht. Das ist schon viele Jahr so und in absehbarer Zukunft, wird das leider auch noch der Fall bleiben.
Schau Dir einfach mal den Anteil der Bevölkerung an, der zur Miete wohnt und dann zähle den Anteil an Eigentumswohnungsbesitzern hinzu, der nun leider auch nicht auf einen KFZ-Stellplatz mit Stromanschluss zurückgreifen kann.
Das änderste auch nicht, in dem E-Autos (noch ein paar Jährchen lange künstlich) billiger (gemacht) werden.
BTW: Mein erstes Auto - ein gebrauchter Käfer, was sonst

- hatte 1000 DM gekostet. Den bin ich ein paar Jährchen gefahren. In absehbarer Zukunft sehe ich bei E-Autos nichts, was dem entsprechen könnte.