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AW: Xiom Vega X
Ein paar Ergänzungen meinerseits:
Die bösen, bösen VOCs sind nun vollends verflogen, so dass der Anschlag des Belags nochmal ein wenig knackiger daher kommt. Das Spielgefühl ist aufgrund der höheren Dynamik trotzdem minimal weicher als beim Vega Pro.
Der 1.8er Belag auf der Rückhand reagiert bei festen (frontal getroffenen) Bällen ein wenig zickig. Lustigerweise passiert das nicht, wenn ich den Schläger drehe und mit dem max. Belag auf der RH spiele (waren allerdings nur wenige Bälle).
Beim der Schnittausbeute bin ich zum Teil noch ein wenig verwirrt. Manchmal denke ich "geil getroffener Topspin" und der Trainingspartner haut mir das Ding als Schuss um die Ohren. Dann wiederum treffe ich einen "soliden kurzen Rückschlag" und mein Gegenüber legt den Ball ohne Not (regelmäßig) ins Netz.
Bei den Aufschlägen bin ich mittlerweile etwas schlauer geworden: Alles deutlich variabler möglich. Beim Vega Pro ging im wesentlichen "schön viel Schnitt" oder "schneller Rolli". Mit dem Vega X fällt es mir wesentlich leichter zu variieren ... entweder kann ich mit einem kurzen Zucken im Handgelenk einen kurzen Aufschlag noch "scharf machen" oder aber viel Handgelenk einen schnelleren Seit-US- oder Seit-OS-Aufschlag noch den nötigen Saft mitgeben.
Umstellen muss ich mich bei Gegentopspins am Tisch (VH) ... eigentlich einer meiner Schläge, die sonst mit "Augen zu" funktionieren. Hier explodiert der Belag bei etwas zu frontalem Treffpunkt zu sehr und der Ball steckt förmlich in der hinteren Wand. Gleiches gilt für harte RH-Konter/Block-Bälle (z.B. parallel die Linie runter). Gehe ich ein bisschen über den Ball, ist die Chance ziemlich groß, dass es passt ... bin ich zu gierig (= grobmotorisch frontal), landet der Ball nicht mal näherungweise beim Tisch.
Größter Vorteil: Das höhere Tempo / die höhere Dynamik. Ich spiele gerne eher tischnah. Werde ich vom Tisch weg gedrängt, habe ich auch die Möglichkeit wieder in den Ballwechsel zurück zu finden, ohne mir mit höchstem Risiko die Schulter auszukugeln. Nichts desto trotz zwingt einen der Vega X zur Bewegung, um ihn aktiv zu spielen und damit das Potential eher auszureizen (keine Ahnung, ob ich das schaffe).
Es macht weiterhin Spaß, es gibt ein paar vermeidbare Fehler, aber in 90% der Fälle erkenne ich, woran es liegt. Und das hat der Vega X weiterhin mit dem Vega Pro gemein.
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Gummi, schwarz, dicker-Holz, nicht zu schnell und nicht zu langsam-Gummi, rot, dünner
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