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Zitat von Peter Igel
Inhaltlich hat das Hand und Fuß, auch wenn ich selber auf einer gänzlich anderen Linie liege.
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Wow.
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Zitat von Peter Igel
Aber die "Diktion" und der Umgang mit all denjenigen, die nicht derselben Meinung sind, das sucht seinesgleichen.
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Naja, "sucht seinesgleichen" würde ich nicht sagen. Aber ich kann die beiden schon verstehen. Tiere essen ist aus gesundheitlichen Gründen nicht nötig und aus mehreren Gründen schlecht. Wenn darauf hingewiesen wird, kommen halt teils hanebüchene Argumente dagegen, so dass man auch mal deren Sicht verstehen muss.
Wenn man anderer Meinung ist, kommen einem die Posts vermutlich teilweise arrogant oder "von oben herab" vor. Das kann ich verstehen. Ist ja auch eine Art Maßregelung. Aber es möge doch jeder für sich mal hinterfragen, inwieweit das berechtigt ist.
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Zitat von Peter Igel
Snape ist dabei noch "unerträglicher" als Guru, was ne Steigerung auf allerhöchstem Niveau ist.
Erschreckend.
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Den Javaguru finde ich persönlich in keinster Weise unerträglich. Aber vielleicht liegt das daran, dass ich auch so schrecklich links-grün versifft bin.
Ich finde eher den ein oder anderen rechts-braunen Schreiber unerträglich. Und nö, ich nenne keine Namen.
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Zitat von Nieschreiber
Findest Du es in Ordnung, dass Snape einen Artikel über Menschen missbrauchende bis hin tötende Tierschützer zum Anlass nimmt, um vermeintliche Wilderer aus den ärmsten Ecken des Planeten Mörder zu nennen?
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Ich persönlich finde den Begriff "Mörder" hier auch nicht geeignet, da sich für mich der Begriff nur auf das Töten von Menschen untereinander bezieht. Aber ich würde hier auch nicht die ganze Zeit auf der Begrifflichkeit rumreiten.
Und bezüglich der Wilderer habt ihr m.E. beide Recht. Wilderei ist sinnlose Tötung von Tieren, die eigentlich beendet gehört. Aber die Wilderer sind wahrscheinlich vielfach nur die armen Säue, die versuchen, ihre Familie irgendwie durchzubringen. Die meisten hier würden es in deren Situation vermutlich genauso machen.
Insofern würde ich die Wilderer mal aus dieser Diskussion aussparen. Leichter vermeidbar ist der Fleischkonsum. Denn vegetarische / vegane Ernährung ist nicht teurer, somit kann man sich nicht auf eine Notlage berufen.
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Zitat von Nieschreiber
Ich meine auch, dass jemand, der sich gerade einmal eher kurze Zeit vegan ernährt, keine gute Figur macht, wenn er eine Diskussion darüber lostritt, ob die Tötung von Tieren zwecks diese zu essen als Mord bezeichnet werden kann.
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Das Argument kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Wieso darf man eine Position nicht nachdrücklich vertreten, wenn man sie erst kürzlich eingenommen hat?
Bei mir ist es bezüglich des Klimawandel ähnlich. Ich habe mich erst in den letzten zwei Jahren intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt und daraus meine Konsequenzen gezogen (weitgehend vegetarische Ernährung, nicht mehr fliegen, ...) und vertrete das auch nachdrücklich. Aber eben erst seit kürzerer Zeit, weil ich vorher schlecht informiert war. Darf das bezüglich Veganismus nicht so sein?
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Zitat von Nieschreiber
Zudem halte ich das für eine typische Wohlstandsdiskussion. Dass es leider so ist, dass viele Menschen in unseren Regionen Fleisch essen, weil es billiger ist als sich ausgewogen vegan zu ernähren, kommt auch noch hinzu.
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Genau. Aber genau deshalb könnten wir doch daran was ändern. Wenn die kleine Familie in der Mongolei ihr Schaf schlachtet, weil sie satt werden muss und eben draußen ihre Herde rumlaufen hat, ist doch was ganz anderes als hier bei uns, wo man das Billigfleisch im Supermarkt schön portioniert und in Plastik verpackt kauft. Und man viele, viele Alternativen hat.
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Zitat von HSV
Hat mir keine Ruhe gelassen und deshalb gehe ich nochmal drauf ein. Betrachtet aus der anderen Perspektive. Nicht aus meiner, sondern aus "Eurer":
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Schade, dass das ein "wir" und "ihr" ist.
Ich schätze Dich als offen für Argumente ein. Also denk doch über die Argumente nach, statt Dich an den Begrifflichkeiten hochzuziehen. Ich finde auch, dass man nichts damit erreicht, alle Fleischesser als Mörder zu bezeichnen. Aber die Argumente für vegane Ernährung sind doch nicht von der Hand zu weisen, es sei denn man ist ein typisch konservativer Mensch und weist sämtliche Änderungen im Lebensstil grundsätzlich ab.
Da Argument "Fleisch schmeckt mir einfach" zieht übrigens auch nicht mehr unbedingt. Tim Mälzer hat mal in einer Talkshow (sinngemäß) gesagt, dass er wettet, ein Fleischgericht und ein ähnliches Fleischersatzgericht zu kochen und dass man das nicht unterscheiden kann. Weil es nur auf das Gaumengefühl und die Würzung ankommt.
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Zitat von HSV
Der Begriff Tötung ist imho komplett richtig. Das mit dem Leid nicht immer. Da gibt es glücklicherweise Vorschriften, die aber sicherlich nicht immer eingehalten bzw. einhaltbar sind.
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Das mit dem Leid ist zum einen Ansichtssache, zum anderen abhängig davon, ob man Fleisch aus Massentierhaltung isst. Denn das Leid beginnt nicht erst bei der Tötung.