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Zitat von Waterhouse
Abgesehen davon, daß es mich nur theoretisch interessiert - ich bin schon froh einen schwarzen von einem roten Belag unterscheiden zu können - fände ich diese Regel, wenn's so wäre, Schwachsinn.
Derjenige, der bescheissen will, kann dies ohne Risiko tun, denn nach dem Einspielen dürfte er im Protestfall noch auf einen legalen Schläger ausweichen, wenn er aber mit seiner illegalen Keule die Einspielzeit übersteht, kann er sorgenfrei bis zum Ende durchspielen.
Ohne den echten Regelexperten zu Nahe treten zu wollen, aber diese komische Regelauslegung kann ich nicht glauben.
Wenn ich erst beim Seitenwechsel bemerke, daß da etwas faul ist und den OSR (der eigentlich zuständig wäre, in der Praxis aber eher selten die Schläger kontrolliert) informiere, muß ich doch immer noch Recht bekommen können. Dann hätte der "Betrüger" auch wenigstens ein gewisses Restrisiko.
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Ich gebe dir natürlich recht, dass das so sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist. Aber wie leider so häufig im Tischtennissport gehen die Regeln davon aus, dass ein offizieler SR beim Spiel anwesend ist. Sollte dies der Fall sein, kann ein Spiel nicht mit illegalem Material losgehen (es sei denn, was es sicherlich auch oft genug gibt, der SR ist entweder unwissend, faul oder feige).
Aber angenommen es ist kein SR da, ist es, wie ich oben auch schon geschrieben habe, letztendlich fast egal, wann du merkst, dass da was nicht stimmt, weil man so gut wie nichts dagegen unternehmen kann. Ich würde mich allerdings gerne vom Gegenteil überzeugen lassen. Hat jemand ein echtes Beispiel, wo man mal das Material oder ähnliche schwer zu überprüfende Dinge beim Gegner reklamiert hat (weitergespielt unter Protest), und wo dann der Staffelleiter hinterher was gemacht hat?
Grüße,
Heidy2000